Wunschhit-Marathon der ARD-Popwellen © SWR
Die ARD-Pop-Wellen MDR Jump, WDR 2, SWR 3, HR 3, SR 1, NDR 2, Bremen Vier, RBB 88,8 und Bayern 3 machen kommende Woche an Christi Himmelfahrt gemeinsame Sache: Zwischen 10:03 Uhr und 18 Uhr strahlen sie unter dem Motto "Deutschland spielt verrückt - euer Wunschhit-Marathon" eine gemeinsame Sendung aus. Die Playlist soll sich rein aus Vorschlägen der Hörerinnen und Hörer speisen, die im Programm dann auch erzählen sollen, was sie mit ihrer Musikauswahl verbinden. Produziert wird die Show von SWR 3 in Baden-Baden, im stündlichen Wechsel werden aber Moderatorinnen und Moderatoren aus allen beteiligten Programmen in die Sendung zugeschaltet, die ihre jeweilige regionale Perspektive einbringen und Themen und Reaktionen aus ihrem Sendegebiet aufgreifen sollen. "So entsteht eine nationale Radioshow, die gleichzeitig nah an den Menschen vor Ort bleibt - mit vielen Stimmen, Geschichten und Blickwinkeln aus ganz Deutschland", so die ARD. Zu hören ist die Show natürlich auch über die gemeinsame Plattform ARD Sounds. 

Radio Energy © Radio Energy
Klang bis vor Kurzem noch wie eine Selbstverständlichkeit, ist es aber nicht mehr: Die Energy-Gruppe hat die Initiative "Energy: 100% echte Menschen - Keine KI Stimmen" ins Leben gerufen und eine entsprechende Kampagne gestartet. Energy verspricht darin, dass in den Programmen der Gruppe stets nur echte Menschen zu Wort kommen, aber keine KI-Stimmen zu hören sein werden. KI und andere Technologien setze man zwar als Unternehmen ebenfalls ein, aber nur im Hintergrund, etwa wenn es um Produktionsabläufe oder die automatische Untertitelung gehe. "Unsere Moderatorinnen und Moderatoren sind nicht perfekt– und genau das ist der Punkt. Sie lachen, sie stolpern auch mal, sie teilen echte Gefühle und echte Geschichten. Genau das macht Radio lebendig. Und genau deshalb fühlt es sich auch echt an", heißt es von Energy. Für die Kampagne sucht man auch den Schulterschluss mit Synchronsprecherinnen und -sprechern sucht, die sich aktuell ebenfalls gegen den Einsatz von KI-Stimmen und dem Training von KI-Modellen mit ihrer Arbeit wehren. Einige von Ihnen sind auch in den Energy-Spots zu hören.

Michael Radomski © Uplink Network
Am Dienstag ist Michael Radomski, Gründer und Geschäftsführer der Uplink Network GmbH, im Alter von nur 52 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben. Radomski hatte Uplink 2013 gegründet und zum größten unabhängigen Sendernetzbetreiber Deutschlands aufgebaut. Er brach damit das Monopol der technischen Infrastruktur der Radioübertragung auf. "Michael Radomski war ein Unternehmer mit außergewöhnlicher Energie, großem Gestaltungswillen und unermüdlichem Tatendrang. Er gehörte zu den Persönlichkeiten, die nicht nur Ideen entwickelten, sondern diese konsequent umsetzten und bis zum Erfolg führten", würdigt Uplink seinen Gründer. Über seine unternehmerischen Leistungen hinaus wurde Michael Radomski für seine Integrität, Loyalität und seine außergewöhnliche persönliche Verlässlichkeit geschätzt. "Das gesamte Team der Uplink Network GmbH trauert um einen außergewöhnlichen Unternehmer und einen besonderen Menschen."

Deutscher Podcast Award © RBB/Hannah Lippmann/We Are Era
Eigentlich wird der Deutsche Podcast Award erst in der kommenden Woche verliehen, ein erster Sieger steht aber jetzt schon fest: Im Rahmen der OMR wurde eBay für den Podcast "Alles top. Gerne wieder!" in der Kategorie "Brand & Branded" ausgezeichnet.  Neben eBay waren „Basis 108. Der IT-Zukunftspodcast“ von der Bechtle AG, „Da sind wir dran, oder?“ von der TUI Group, „HEALTHWISE“ von Sunday Natural und „Mission Energiewende – Der Klima-Podcast“ von detektor.fm nominiert. Der eBay-Podcast richtet sich gezielt an Händler:innen sowie E-Commerce-Interessierte und verbindet aktuelle Branchenthemen mit konkreten Best Practices aus dem Handelsalltag auf eBay. "Der Award (...) ist nicht nur eine großartige Anerkennung in der Branche für unser Team, sondern zeigt auch, dass unsere Community den eBay Podcast ‚Alles top. Gerne wieder!‘ schätzt und unterstützt", freut sich Helene Pinyagin, Podcast-Lead und Senior Manager Seller Engagement bei eBay.

Deutscher Radiopreis © Deutscher Radiopreis/Philipp Szyza
Seine Schatten wirft auch der Deutsche Radiopreis voraus: Bis zum 15. Mai läuft dort noch die Einreichungsfrist, ehe die Bewerbungen zunächst von einer Nominierungskommission gesichtet werden. Deren Besetzung wurde nun bekannt gegeben: Neben dem Vorsitzenden, DWDL-Chefreporter Torsten Zarges, gehören dieser Bettina Freund, Torsten Hennings, Annika Schneider, Elke Schneiderbanger und Alexander Zeitelhack an. Sie wählt in jeder Kategorie drei Nominierte aus, aus der dann wiederum eine fünfköpfige Jury die Preisträgerinnen und Preisträger ermittelt. Auch hier hat Torsten Zarges den Vorsitz, außerdem stimmen Pinar Atalay, Ina Tenz, Petra Schwegler und Inge Seibel ab. Zarges sagt: "Ich bin gespannt auf packende Reportagen, herausragende Moderationen, originelles Entertainment und starke Newcomer. All das und noch viel mehr bekommen wir in den nächsten Wochen geballt auf die Ohren, wenn die Nominierungskommission ihre Arbeit aufnimmt. Welch ein Privileg, dass uns Radio-Deutschland abermals seine größten Leistungen der letzten zwölf Monate anvertraut." Grimme-Direktorin Çiğdem Uzunoğlu würdigte das Radio als "wichtigen Anker für unsere Demokratie", der gerade in Zeiten wie diesen sehr wichtig sei. Sie dankte Kommission und Jury und würdigte Zarges als "ausgewiesenen Experten gewinnen, der große Leidenschaft für exzellentes Radio und langjährige Erfahrung vereint".