Austria-Update vom 14. Januar
Medienkompetenz-Magazin bei Puls 4, Run auf ESC-Tickets
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Bei ProSiebenSat.1Puls4 kommt es zu Veränderungen im Info-Bereich. "Aktuell: Der Talk" wird beendet, dafür gibt’s ein neues Medienkompetenz-Magazin. Außerdem: Das erste Kontingent an ESC-Tickets war innerhalb von Minuten ausverkauft.
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ProSiebenSat.1Puls4 hat ein neues Medienkompetenz-Magazin in Aussicht gestellt, das den Titel "Breaking Media" tragen wird. Unter der Moderation von Gundula Geiginger will man in der Sendung die heimische und internationale Medienlandschaft "verständlich und kritisch" beleuchten. Zum Auftakt begrüßt Geiginger Medienminister Andreas Babler zum Interview. "Breaking Media" ist ab dem 27. Januar um 22:20 Uhr immer dienstags auf Puls 4 sowie samstags auf Puls 24 zu sehen. Ab dem 10. Februar läuft "Breaking Media" wöchentlich direkt nach "Pro und Contra". Und auch bei diesem Puls-4-Talk kommt es zu Veränderungen, ab dem 10. Februar begrüßt Manuela Raidl das Publikum aus einem neuen Studio. Neu ebenfalls: Es werden künftig zwei aktuelle Themen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutiert. Direkt zu Beginn startet "Pro & Contra" mit einer Spezial-Reihe mit den Parteichefs in die neue Saison. Den Auftakt macht dabei ÖVP-Chef und Bundeskanzler Christian Stocker.
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Und auch beim Talk-Format "Wild Umstritten" mit Moderator Werner Sejka kommt es zu Veränderungen. Die Sendung findet in diesem Jahr nicht mehr nur beim Nachrichtensender Puls 24 statt, sondern zusätzlich dazu auch bei ATV. Neue Folgen werden montags (Puls 24) und mittwochs (ATV) ausgestrahlt. Darüber hinaus hat ATV auch die Fortsetzung von "Aktuell: Die Woche" angekündigt: Meinrad Knapp, Thomas Hofer und Peter Hajek sind damit auch künftig im Einsatz. Mittlerweile eingestellt ist jedoch die Sendung "Aktuell: Der Talk", die letzte Ausgabe ist bereits im Dezember ausgestrahlt worden. Zuerst berichtete die Tageszeitung "Kurier" darüber. Knapp analysierte darin in den zurückliegenden Jahren mit verschiedenen Journalistinnen und Journalisten die innenpolitische Lage.
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Am Dienstag sind die ersten ESC-Tickets in den freien Verkauf gegangen - und sie waren in Rekordzeit ausverkauft. Für Fans des Musikwettbewerbs gibt es aber noch Hoffnung: Später im Frühjahr soll ein zweites Ticketkontingent in den Verkauf gehen. ESC-Direktor Martin Green machte zudem eine andere Andeutung, er erklärte: "Für Fans, die den Eurovision Song Contest näher an ihrem Zuhause erleben möchten, wird es sehr bald eine spannende Ankündigung geben." Klar ist mittlerweile, dass Conchita Wurst bei der Show im Mai keine Rolle spielen wird, das kündigte sie bei Instagram an. Dort erklärte sie, dass sie sich grundsätzlich aus dem Eurovision-Kontext zurückziehen werde.
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Ähnlich wie in Deutschland wird in der österreichischen Politik eine Investitionsverpflichtung für Streamingdienste diskutiert - und wie in Deutschland gibt es auch in der Alpenrepublik Widerstände von den Unternehmen, denen Belastungen drohen. In der Debatte ist darüber hinaus auch eine Abgabe für Streamingdienste. Zuletzt gab es allerdings nur wenige Fortschritte. Aktuell würden "unterschiedliche Modelle einer Streamingabgabe und zu einer Investmentverpflichtung geprüft", erklärte das Kulturministerium jetzt gegenüber dem "Kurier". Ziel bleibe, internationale Streamingdienste "zu einem fairen Beitrag in den heimischen Filmstandort zu verpflichten". Der "Kurier" berichtet auch von konkretem Widerstand bei einem nicht genannten Streaminganbieter. Dort kritisiert man eine "unsachliche Ungleichbehandlung". Ähnlich wie in Deutschland dürfte das Thema also auch in Österreich eine zähe Angelegenheit bleiben.
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Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) hat einen neuen Vorstand gewählt und die Leitplanken für die eigene Lobbyarbeit gesetzt. Oberstes Ziel bleibe die "dringend notwendige Absicherung von Privat-TV, Privatradio und deren Online-Angeboten in Österreich". Neben einer reinen Interessensvertretung will man künftig vermehrt Serviceleistungen für die Privatrundfunkbranche anbieten. Der neue Vorsitzende des VÖP, Christian Stögmüller (Life Radio), betont: "Der Medienmarkt erlebt tiefgreifende Umbrüche. Unser Anspruch ist es, die Rahmenbedingungen für Privatsender in Österreich vor dem Hintergrund der dramatischen Veränderungen neu zu gestalten und nachhaltig zu verbessern. Wir brauchen neue Zugänge und Strukturen, die den privaten Rundfunk absichern. Kooperation und Innovationskraft sind dabei zentrale Voraussetzungen, ebenso wie faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber den Big Tech Plattformen." Die stellvertretenden Vorsitzenden sind Alexander Winheim (ServusTV) und Max Mahdalik (Krone.TV). Die operativen Geschäfte des Verbands werden weiterhin von Corinna Drumm geführt.
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Canal+ hat sich für den österreichischen Markt zuletzt einige hochkarätige Golfrechte gesichert, darunter PGA-Tour, DP-Tour sowie Ryder Cup. Bislang lagen diese Rechte bei Sky. Nun hat Canal+, das kurz vor dem Start eines 24-Stunden-Golfkanals steht, sein On-Air-Team für die Übertragungen vorgestellt. Zum Kommentatoren-Team gehören Michael Berger, Florian Bauer und Andreas Trippolt. Vor allem Berger und Bauer begleiten den Golfsport schon seit vielen Jahren und gelten als Stimmen des Sports. Bereits am 15. Januar beginnt Canal+ mit der Übertragung zahlreicher Golfturniere.
Medienkompetenz-Magazin bei Puls 4, Run auf ESC-Tickets
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