Mehrere große Produktionshäuser stehen vor Führungswechseln, eins davon hat ihn im vergangenen Jahr schon vollzogen: Als Vanessa Schmit und Sascha Rustmeier vor rund einem Jahr die Führung von UFA Show & Factual übernommen haben, war die Stimmung in der Produktionsbranche nicht gerade von grenzenlosem Optimismus geprägt: Der Werbemarkt schwächelt, Sender sparen, Streamer bestellen selektiver, ausgerechnet Show-Projekte sind im Setup teuer und neue Formate schwerer zu verkaufen als ohnehin schon. In diesem Umfeld übernahm das Duo eine der bekanntesten deutschen Produktionsmarken im non-fiktionalen Entertainment. 

Rustmeier beschreibt den Start trotz der Umstände als angenehm. „Wir wurden mit offenen Armen in Empfang genommen hier. Das hat den Einstieg leicht gemacht.“ Dass er und Schmit sich bereits aus gemeinsamen Zeiten bei RTL Studios kennen, half dabei, schnell eine Arbeitsroutine zu finden. Die grundsätzliche Aufgabenteilung zwischen den Beiden sei ähnlich geblieben: „Vanessa kümmert sich primär um das Kerngeschäft, um die linearen Sender und das Streaminggeschäft, ich kümmere mich um New Business und die kaufmännischen Themen“, sagt Rustmeier. Um gleich einzuschränken: „Aber natürlich vermischt sich das.“

Und so teilen sie auch eine gemeinsame Vorstellung für die Weiterentwicklung von UFA Show & Factual, alles andere wäre auch suboptimal. Die klassische Trennung zwischen Kreativität und Finanzierung, die Vorstellung das eine Idee alleine reicht, trägt aus ihrer Sicht immer weniger. „Es vermischt sich sogar immer mehr“, sagt Schmit im Gespräch mit DWDL.de. „Bei aller Kreativität, also jeder neuen Idee, die wir entwickeln, müssen wir die New-Business-Frage mitdenken.“ Das betrifft mögliche Markenpartnerschaften, Rechte, Distribution, Merchandising oder ganz neue Erlöswege. Schmit sagt: „Wir bringen unterschiedliche Perspektiven ein – was wertvoll ist, weil wir uns gegenseitig den Spiegel vorhalten können und kritisch miteinander umgehen können.“

"Maison Tabou": Ausgangspunkt für ein eigenes Ökosystem

Das klingt nach Management-Sprech, bekommt aber schnell eine konkrete Bedeutung. Schmit erzählt vom ersten Jahr in neuer Rolle als einer Zeit, in der die Branche sorgenvoll war, sie selbst daraus aber eher Antrieb gezogen habe. „Gefühlt haben wir gestern erst angefangen, aber es ist schon ein Jahr her“, sagt sie. „Als wir gestartet sind, hat man natürlich gespürt, wie in der Branche eher pessimistisch auf die Rahmenbedingungen geblickt wird. Aber ich sehe das als Herausforderung und wir haben mit viel Energie und Mut im ersten Jahr auch anders gedacht als bisher.“ Ein Beispiel dafür ist „Maison Tabou“, eine neue Erotik-Reality für RTLzwei, die UFA Show & Factual nicht nur als TV-Format begreift, sondern als Ausgangspunkt für ein eigenes Ökosystem. 

Maison Tabou © UFA Show & Factual

Schmit spricht von „einem neuen Weg“: Man wolle mit „Maison Tabou“ eine Marke aufbauen, „die wir weiterentwickeln können und zum Beispiel auch am Merchandising mitverdienen“. Positioniert werden soll das Ganze „sex-positiv, frauenaffin, hochwertig“. Das mache „richtig Spaß“, fügt sie hinzu. Kollege Rustmeier sieht in „Maison Tabou“ den Beleg dafür, dass sich das klassische Geschäft und New Business immer stärker überlagern. „New Business ist irgendwann das eigentliche Business“, wirft Vanessa Schmit ein. Bei „Maison Tabou“ werde genau das sichtbar. „Das produzieren wir für RTLzwei, haben es aber günstiger hergegeben, weil wir die IP behalten und damit Distributions- und Merchandising-Rechte“, sagt Rustmeier. 

Zusammen mit dem Erotikhändler Orion soll im Herbst eine größere Produktpalette an Sextoys in den Handel kommen. Der Ausstrahlungszeitpunkt ist dabei kein Zufall. „Wir gehen im Herbst auf Sendung, so dass wir genau ins Weihnachtsgeschäft reinkommen“, sagt Rustmeier. „Und da gehen laut Experten die Absatzzahlen für Sextoys in die Höhe.“ Auch bei der Auswertung des Formats selbst denkt UFA Show & Factual über das lineare Fernsehen hinaus. Sascha Rustmeier nennt MYM, „quasi ein französisches Onlyfans, das aber stärker kuratiert“.  Denkbar seien außerdem Podcasts und weitere Formate unter der Marke. Aus einem einzelnen Reality-Format soll also eine Markenwelt entstehen, an der UFA Show & Factual mitverdienen will.  Dass die Umsetzung noch schwieriger werden kann als die Idee auf dem Papier, räumt Rustmeier ein: „Auch weil wir als Unternehmen neu denken müssen. Eine eigene Kommunikationsstrategie brauchen, andere Qualitäten gefragt sind.“

"Wir mussten auch Entscheidungen treffen, die nicht schön sind"

Dafür hat das neue Duo intern umgebaut, auch Arbeitsplätze abgebaut - und neue Expertise geholt. Rustmeier spricht offen darüber. „Ja, das mussten auch wir durchziehen“, sagt er auf die Frage nach einem Arbeitsplatzabbau im Haus. Als das Führungsduo kam, sei der RTL-Auftrag für „Das Supertalent“ bereits verloren gewesen - und „damit ordentlich Umsatz“. Die Konsequenz: Kosten reduzieren. „Das ist leider immer Personal“, sagt Rustmeier. Hinzu komme, dass man für neue Projekte eben „ganz andere Qualitäten“ gebraucht habe, während im Development zuvor „ungewöhnlich viel Personal“ gewesen sei. „Das mussten wir angehen und neu ausrichten.“ Für seine Kollegin Schmit war der Prozess auch menschlich anspruchsvoll: „Wir mussten auch Entscheidungen treffen, die nicht schön sind, wenn man gerade seine ersten Schritte macht in einer Firma.“ Heute sei das interne Development zielgerichteter aufgestellt und stärker mit Sales verknüpft. 

Rustmeier formuliert eine der härteren wenn auch nicht neuen Wahrheiten des Produzentenalltags: „Nur eine gute Idee zu haben, reicht nicht, wenn es dafür keine Nachfrage im Markt gibt.“ Es spiegelt die neue Logik, die das Duo propagiert: Die Notwendigkeit von Kreativität wird nicht kleiner, aber sie muss früher an Markt, Finanzierung und Auswertung gekoppelt werden.  Und man habe den Reality-Bereich im Haus stärken wollen. Entscheidend sei bei den Änderungen im Haus, dass daraus kein Gegeneinander entstehe. „Wir wollen ja alle gemeinsam arbeiten, die neuen und etablierten Leute im Team. Es sollen keine Silos entstehen. Da muss man ein Auge drauf haben. Wir gewinnen, wenn wir mit gut gemischten Teams arbeiten, das ist uns wichtig.“ Gerade bei DSDS habe man gesehen, wie wichtig das Zusammenspiel aus frischen Impulsen und langjähriger Formatkenntnis sei.

Dass UFA Show & Factual Experimente wie „Maison Tabou“ eingehen kann, liegt auch an den stabilen Bestandsmarken im Portfolio. „Das Supertalent“ ist weg, aber „DSDS“ für eine weitere Staffel verlängert. Vanessa Schmit spricht von einem „großen Glück“, ein Unternehmen mit „großen, sehr stabilen Projekten“ führen zu dürfen. Diese Formate gäben „tatsächlich eine Freiheit, in so eine Idee zu investieren und  auch ein paar weitere Projekte, mit denen wir nicht direkt reich werden, aber gut Übung bekommen, um irgendwann dann richtig Geld zu verdienen.“ Freiheiten geben demnach Erfolge wie „Bauer sucht Frau“ für RTL, „Wer weiß denn sowas?“ für die ARD, „Sag die Wahrheit“ für den SWR und „Hartz & Herzlich“ für RTLzwei. 

Prime Video und Paramount+ als Neukunden gewonnen

Die Botschaft des Duos: Ohne stabile Langläufer keine Experimente. Ohne verlässliches Kerngeschäft kein New Business. Die Frage, ob derzeit mehr Show oder mehr Factual gefragt sei, kann Schmit nicht so einfach beantworten. Als sie und Rustmeier gestartet seien, hätten die Aussichten für neue Shows nicht besonders gut ausgesehen. „Und wir haben trotzdem neue Shows produziert wie ‚Hitster‘ oder jetzt ‚Holey Moley‘ für Prime Video“, sagt sie. Letzteres ist für UFA Show & Factual die erste Produktion für Prime Video und damit ein Meilenstein – auch wenn die Fiction-Kollegen der UFA mit „Maxton Hall“ längst international für Aufmerksamkeit bei Prime Video gesorgt haben.

Holey Moley © Amazon MGM Studios

„Holey Moley“ beschreibt Schmit als „Wahnsinnsformat“: Minigolf in einem überdimensionalen Setting. „Da haben sehr viele Augen geglänzt am Set, weil es einfach verrückt groß ist“, sagt sie. „Das hat so einen Spaß gemacht, so etwas Verrücktes umsetzen zu dürfen. An der Show kann die ganze Familie große Freude haben.“ Produziert wurde in Portugal, wo UFA Show & Factual auf ein europäisches Produktionshub von der Mutterfirma Fremantle zurückgreifen konnte. Rustmeier sagt: „Ein neues Projekt zu verkaufen ist in diesen Tagen nicht leicht. Gerade bei Shows ist es vielleicht noch einmal schwieriger, weil die sehr kostenintensiv sind.“ 

Umso wichtiger seien internationale Setups, mit denen sich große Produktionen effizienter realisieren lassen. „Unsere Kollegen aus UK und Frankreich produzieren nun ebenfalls dort.“ Dass Streamer für UFA Show & Factual eine neue Perspektive bieten, liegt für Rustmeier auf der Hand. Sie seien anders als die Sender etwas unabhängiger vom Werbemarkt, auch wenn fast jeder internationaler Streamer inzwischen mitmischt im Werbemarkt. Neben Prime Video ist auch Paramount+ ein neuer Kunde der Produktionsfirma. Für den Dienst produziert UFA Show & Factual eine neue Reality, die noch in diesem Jahr kommen soll. Konkreter wird das Duo nicht.

Bei "DSDS" die Kurve bekommen - und den nächsten Auftrag

Für Rustmeier ist das ein wichtiges Signal: Die Produktionsfirma kann nicht nur für klassische Sender, sondern auch für Plattformen non-fiktionale Unterhaltung liefern. Das hätte beim Start der Streamingdienste in Deutschland einst kaum jemand gedacht. Damals waren Serien das Maß der Dinge. Und doch: Das Volumen der Streaming-Aufträge bleibt gering. Die Aufträge der Sender eben die Basis. Ein besonders prominentes Beispiel ist „Deutschland sucht den Superstar“. Die RTL-Castingshow hat sich mit der letzten Staffeln deutlich  verändert, bekam Reality-Begleitung und eine neue Erzählweise. „Ich bin total erleichtert, dass es weitergeht“, sagt Schmit. Über dem Antritt des Duos habe schließlich das Damoklesschwert gehangen, möglicherweise die letzte Staffel des Formats zu verantworten.

Doch sie schiebt gleich hinterher: „Den Schuh habe ich mir nicht angezogen, weil alles, was man neu macht, könnte immer auch gleich die letzte Staffel sein. Mit der Angst würde man ja gar nicht erst anfangen.“ Man habe aber bei „DSDS“ gewusst, dass man sich nicht ausruhen könne. „Wir müssen für das Format kämpfen. Das haben wir getan und ich bin total happy mit der Staffel“, sagt Schmit. Die stärkeren Reality-Elemente hätten geholfen, die Reise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder ausführlicher zu erzählen. Nun wolle man mit RTL auswerten, was wirklich funktioniert habe. Schmit: „Und gehen dann in die Vorbereitung der neuen Staffel.“

Dieter Bohlen © imago / Panama Pictures

Die Frage, ob bei „DSDS“ wie auch anderen Castingshows heute eher der Weg das Ziel ist als das Versprechen, tatsächlich Superstar zu werden, beantwortet Schmit mit „sowohl als auch“. Für sie geht es weiterhin um einen Traum, den viele junge Menschen haben. „Diese Reise, die Emotionen“, sagt sie. Das habe auch mit kleinerem Cast und im Europa-Park statt auf den Seychellen funktioniert. Gleichzeitig stellt sie nicht in Abrede, dass sich das Versprechen verändert hat. „Ist der Begriff ‚Superstar‘ noch zeitgemäß? Die Frage ist berechtigt. Vielleicht verstehen aber auch verschiedene Generationen etwas anderes darunter.“

Learnings von "Hitster" - und die Frage nach Factuals

Nicht jedes neue Format lief zuletzt so, wie man es sich erhofft hatte. „Hitster“, die RTL-Adaption des beliebten Musikspiels, startete erst gut, verlor dann aber spürbar an Schwung. „‚Hitster‘ steht für einen Silvester-Abend mit Freunden zuhause. Das ist die Stimmung, die das Spiel vermittelt, sagt Sascha Rustmeier. Vanessa Schmit analysiert selbstkritisch: „Die Spieldynamik, die Spielfreude und das Grundprinzip sind rübergekommen. Aber wenn ich an ‚Hitster‘ denke, denke ich eher daran, mit Freunden und einer Flasche Wein am Tisch zu sitzen als an ein Quiz-Setting.“

Vielleicht, so Schmit, bekomme man die Chance, das Format in einer zweiten Staffel noch einmal neu zu denken. „Die Emotionalität, der gemeinsame Spaß, ist bei dem Setting hinter den Leistungsgedanken zurückgefallen.“ Möglicherweise brauche es auch „eine Veränderung bei der Positionierung des Hosts, der weniger Spielleiter als Gesprächsleiter ist“. Neben Shows, Reality und New Business will UFA Show & Factual eben auch das namensgebende Factual-Genre weiterentwickeln. Das deutsche Fernsehen hatte früher deutlich mehr Factual-Formate in der Primetime, allein bei RTL etwa „Die Supernanny“, „Raus aus den Schulden“ oder „Rach, der Restauranttester“.

Schmit, die selbst früher „Die Supernanny“ gemacht und auch zu Ende gebracht hat, sieht in diesem Bereich weiterhin Chancen. „Warum wir sie nicht mehr haben, kann ich nicht beantworten. Aber tatsächlich ist das ein Bereich, in dem wir stark entwickeln“, sagt sie. Klar sei allerdings mit konkretem Blick auf „Die Supernanny“: „So wie damals würde man das heute sicher nicht nochmal machen.“ Die gesellschaftlichen Maßstäbe und der Umgang mit Menschen vor der Kamera hätten sich verändert. Aber die Themen seien weiter relevant. „Das waren prägende Köpfe und die Themen beschäftigen die Leute auch heute. Man muss nur den richtigen Zugang finden.“

„New Business ist irgendwann das eigentliche Business“

Ein weiteres Feld, auf dem UFA Show & Factual neue Kompetenzen aufbauen will, ist die Creator Economy. Rustmeier verweist darauf, dass dieses Thema nun nicht völlig neu sei. „Das hat bei der UFA eine lange Tradition, erst mit dem UFA Lab, dann UFA X.“ Er selbst habe früher an anderer Stelle Endemol Beyond aufgebaut. Die Frage nach der Verknüpfung stelle sich also schon seit mehr als 15 Jahren: „Erst ging es um YouTuber, dann um Influencer, heute um Creator. Die Frage ist immer die gleiche geblieben: Wo gibt es Anknüpfungspunkte zwischen den Welten?“

Er warnt im DWDL-Interview vor zu einfachen Hoffnungen. Die Vorstellung, man könne bekannte Social-Media-Persönlichkeiten besetzen und deren Community wandere automatisch ins TV oder auf eine andere Plattform mit, funktioniere meist nicht. Trotzdem sei es wichtig, Kompetenzen aufzubauen. Deshalb wurde Christoph Aussauer als Executive Director geholt, der unter anderem Erfahrung aus der ESL und aus Agenturen mitbringt. Auch Madeleine Müller, frühere Head of Social Media von RTL, ist neu an Bord und Thomas Spiller beginnt demnächst als Director Sales & Commercial Partnerships, der das Werbegeschäft vorantreiben soll. Rustmeier sagt, man erhoffe sich davon Impulse, „die nicht nur singulär in einem Creator-Silo betrachtet werden“

Welchen Satz können die beiden einfach nicht mehr hören? „Ja, können wir machen, aber es muss billiger werden“, antwortet Rustmeier. Es gehe immer um Kosten. Aber auch diesen Druck versuchen Schmit und Rustmeier als kreative Aufgabe zu begreifen. Rustmeier sagt, man müsse prüfen, wie man günstiger als gedacht produzieren könne, welche zusätzlichen Partner helfen könnten, welche Brands Interesse hätten – oder wie eine Produktionsfirma neue Margen generieren könne, „wie bei ‚Maison Tabou‘“. Glücklich sei man mit der Geschäftsentwicklung in Ungarn und Österreich.

Bei der ungarischen Tochter wurde Sascha Kleinschmidt  als zweiter Geschäftsführer neben Emese Ács etabliert. Künftig wolle man noch intensiver miteinander arbeiten; auch gemeinsame Hubs für Back-to-back-Produktionen seien denkbar. Vanessa Schmit ergänzt ausdrücklich Österreich: Das dortige „Bauer sucht Frau“ lief gerade erfolgreich. „Die beste Staffel ever“, sagt sie. Die österreichischen Kolleginnen und Kollegen produzierten anders, mit anderem Budget und deshalb auch mit einem anderen Spirit. „Ein bisschen mehr Reality Touch, aber großartig.“ Rustmeier sieht darin ein Beispiel dafür, was unter Kostendruck möglich ist: „Es zeigt sich, wie man dank Kreativität auch mit weniger Budget Großes zaubern kann.“ 

Ein Jahr nach Antritt bei UFA Show & Factual hat das neue Führungsduo die Segel auf einen neuen Kurs gesetzt, angetrieben zwar zweifelsohne von bestehenden Erfolgen aber mit Hoffnung auf neue Geschäftsfelder. Dazu noch zwei Streamer als Neukunden gewonnen zu haben und auch das Sorgenkind „DSDS“ verlängert bekommen zu haben, ist eine respektable Bilanz nach zwölf Monaten. Hängen bleibt nach dem Austausch mit dem neuen Duo, dass eine Produktionsfirma, die lange eher für große etablierte Entertainment-Marken als Innovation stand, neues Lust auf Risiko entfacht. Oder wie Vanessa Schmit es formuliert: „New Business ist irgendwann das eigentliche Business.“