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Interview: Engelke über ihren neuen Job als Marge Simpson
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Haben Marge Simpson und Anke Engelke Gemeinsamkeiten?Es ist noch zu früh, um da etwas zu sagen. Die Entscheidung ist noch sehr frisch, von da aus muss ich mich in die aktuelle Staffel, die jetzt zu synchronisieren ist, erst noch einlesen. Aber: Marge ist eine Ausnahmefrau, die "Simpsons" eine Ausnahmeserie. Auf diese neue Aufgabe bin ich sehr stolz.
Sie sind also auch bislang schon "Simpsons"-Fan gewesen?
Man kommt an den "Simpsons" nicht vorbei. Auch wer kein ausgesprochener Fernsehjunkie ist und einfach nur gutes Fernsehen liebt, wird schnell merken, dass auch hinter einer Comicserie, wie im Fall der "Simpsons", gute Bücher stecken. Und die Figuren sind gut gezeichnet - im doppelten Sinn.
Die "Simpsons" ist ja nicht ihre erste Synchronarbeit. Wie würden Sie allgemein die Frage beantworten, wie sich die Arbeiten vor der Kamera von den Synchro-Aufgaben hinter dem Mikrofon unterschieden?
In Rollen muss man sich reinleben. Wenn ich am Tag drei verschiedene Frauenrollen spiele, muss das zügig gehen. Da braucht man viel Vorbereitung und ein gutes Team um sich. Bei einer Synchro geht es ganz besonders darum, die gespielte oder gezeichnete Rolle mit eigenem Stil passend, aber mit Respekt vor dem Original zu sprechen.
Dann wünschen wir Ihnen dabei viel Erfolg.




11.10.2006 - 12:58 Uhr
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