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Von Serien, Stromberg und Permira/KKR

ProSieben-Chef Bartl gibt Ausblick auf 2007

von Thomas Lückerath
24.01.2007 - 14:29 Uhr

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Foto: ProSiebenSpringen wir einen Tag zurück und sprechen über den Montag: Nach der "ProSieben Märchenstunde" laufen ab März ab 21.15 Uhr "Switch Reloaded" und "Stromberg": Haben Sie Sorge um die Einschaltquote?

Nein, "Switch Reloaded" hat großes Potential. Seinerzeit war "Switch" sehr erfolgreich mit 16-17 Prozent Marktanteil. Davon kann man sich heute natürlich nichts kaufen, aber ich bin sicher, dass es wieder funktioniert. Und die Programmierung hat einen Hintergedanken: Mit dem bösen Mainstream-Humor von "Switch Reloaded" schaffen wir dann auch ein starkes breites LeadIn für "Stromberg".

...was bislang nie besonders gute Quoten hatte. Welche Erwartungen haben Sie bei der dritten Staffel?

Wir waren schon immer zufrieden mit den Ratings von "Stromberg", die meistens um den Senderschnitt lagen. Für ein Comedyformat, das so tiefgründig und intelligent ist, war das eigentlich schon eine erstaunliche Reichweite. Aber mehr geht immer (schmunzelt).


Funktioniert der Werbezeitenverkauf bei "Stromberg" denn überhaupt noch über die Quote oder inzwischen über den Kult des Formats?

Auch Letzteres. Die Quote ist bei "Stromberg" inzwischen nicht der wichtigste Gradmesser - auch nicht für uns. Die Serie ist einfach Kult und dementsprechend von den Werbekunden sehr stark nachgefragt.

Bleiben wir bei den deutschen Produktionen. Wie war der Morgen nach der ersten Folge von "Verrückt nach Clara"?

Oh (lacht), wir hatten schon schönere. Also ich bleibe dabei, dass "Verrückt nach Clara" eine hervorragende Serie ist, auch wenn die Ratings etwas anderes sagen. Wir wollten mit "Clara" neue Wege gehen - und neue Wege haben es so an sich, dass man nie weiß, wohin sie einen führen. Wir sind ehrlich gesagt sehr enttäuscht und dass wir uns mehr erwartet haben, ist kein Geheimnis. Aber wir halten durch und geben der Serie ab dieser Woche mit unseren bekannten "Made by ProSieben"-Filmen ein starkes LeadIn. "Grey's Anatomy" hat vor nicht allzu langer Zeit ein neuer Sendeplatz und ein starkes LeadIn auch geholfen.

Auch wenig erfolgreich und abgesetzt ist die Comedyshow "Gott sei Dank...": Wie geht es mit dem Format weiter?

Wir werden jetzt erst einmal analysieren woran es gelegen hat und werden die Sendung dann relaunchen. Das Format ist toll, es wurde gerade auch in den USA von NBC in Auftrag gegeben. Wir werden auf jeden Fall nicht aufgeben und es wahrscheinlich im Sommer noch einmal mit einer neuen Staffel versuchen.

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