Nach dem Einstieg der Schwarz Gruppe bei Dyn Media, kann der Sport-Streamdienst Dyn seit Beginn dieser Woche zu vergünstigten Konditionen in der Lidl-Plus-App abonniert werden. Nutzerinnen und Nutzer der App des Discounters können neuerdings ein Monatsabo zum Preis von 9,99 Euro pro Monat abschließen. Der Preis liegt rund zehn Euro unter dem regulären Tarif und ist auch günstiger als das derzeitige Angebot, das Dyn über seine eigene Website bereithält. Der Preis kann durch Einkäufe bei Lidl sogar noch weiter reduziert werden - auf bis zu 4,99 Euro. Um das zu erreichen, müsste man allerdings einen monatlichen Umsatz von 400 Euro tätigen.
Das Lidl-Angebot kommt damit rechtzeitig zu Beginn der Handball-Europameisterschaft, die Dyn komplett übertragen wird. Lidl wiederum engagiert sich bereits seit 2017 im Handball-Bereich und als "Offizieller Frische-Partner" die kommenden Europameisterschaften der Männer und Frauen. Erst kürzlich haben Lidl in Deutschland und der Deutsche Handballbund (DHB) eine Verlängerung ihrer Partnerschaft bis 2030 verkündet.
Die Kooperation von Lidl und Dyn sei nun "ein logischer Schritt, der das Engagement beider Partner im Sport perfekt verbindet", teilte Lidl am Montag mit. "Wir verbinden das Einkaufserlebnis vor Ort in unseren Filialen mit erstklassigem Sport-Entertainment und belohnen die Treue unserer Kunden", so Julius von Schnurbein, Leiter Customer Relations bei der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG. Und Max Ehrhardt, Chief Revenue und Marketing Officer bei Dyn Media, erklärt: "Die enorme Reichweite von Lidl und die hohe Akzeptanz der Lidl Plus App bieten uns die perfekte Plattform, um unser Angebot für Spitzensport aus Handball, Basketball, Volleyball, Tischtennis und Hockey, einem noch breiteren Publikum zu einem attraktiven Preis zugänglich zu machen. Dieses exklusive Angebot ist ein starkes Signal und unterstreicht die Relevanz unserer Sportarten sowie die gemeinsame Ambition von Lidl und Dyn."
Die Schwarz Gruppe hält seit dem vergangenen Jahr 42,5 Prozent der Anteile an Dyn - und damit genauso viel wie Axel Springer, das von Beginn an in die Entwicklung des Streamingdienstes involviert war und bisher die Mehrheit hielt. Drittgrößter Gesellschafter ist Gründer Christian Seifert, die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hält darüber hinaus 6,5 Prozent an dem Unternehmen.
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