Bundeskanzler Friedrich Merz hat innerhalb von neun Monaten Washington zum dritten Mal besucht - und wieder einmal blickte die Öffentlichkeit auf das, was im Weißen Haus passierte. Während Merz ziemlich wenig redete, sprudelte es nur so aus US-Präsident Donald Trump heraus. Einen Tag später gab es unter anderem Kritik aus Spanien an Merz, weil er das EU-Mitgliedsland nicht gut genug gegen die Trump-Attacken verteidigt haben soll. Auch bei "Bild" ist der Washington-Besuch von Merz am Dienstag ein großes Thema gewesen. 

Livestream Panne bei Bild © Screenshot Bild Die DMAX-Sendung war plötzlich ganz weit oben auf der "Bild"-Seite zu finden.
Am Abend übertrug das Boulevardblatt auf seiner Webseite sogar die Pressekonferenz des deutschen Bundeskanzlers, dabei ging jedoch nicht alles glatt. Gegen 21:40 Uhr war plötzlich nicht mehr Friedrich Merz zu sehen, stattdessen schaltete der Livestream ohne Vorwarnung um - in das laufende Programm von DMAX. Dort war zu diesem Zeitpunkt das Blaulicht-Format "Ozark Police Patrol - Einsatz im Paradies" zu sehen, in der Szene wurde gerade eine Person festgenommen. 

Rund eine Minute lang war das Format im Livestream der "Bild" zu sehen - inklusive DMAX-Logo und der Info, dass es sich um eine "neue Serie" handeln würde. Bis zu einer Werbeunterbrechung ging das so, danach war dann wieder der deutsche Bundeskanzler mit seinem Statement aus Washington zu sehen. 

Auf Anfrage des Medienmagazins DWDL.de heißt es von einem Unternehmenssprecher von Axel Springer am Mittwochnachmittag, dass die Panne auf "menschliches Versagen" zurückzuführen sei. Wie es genau dazu gekommen ist, dass im Livestream plötzlich das DMAX-Programm zu sehen gewesen ist, geht aus der Antwort nicht hervor. 

Hinweis (14:27 Uhr): Wir haben die Stellungnahme von Axel Springer rund um das "menschliche Versagen" im Text ergänzt.