Die Arbeit hat die Jury des Deutschen Fernsehpreises schon längst aufgenommen, nun wurde die Besetzung des Gremiums, das über die Nominierungen und Preise entscheidet, auch offiziell kommunziert. Spannend war dabei nicht zuletzt, wer die Nachfolge für den langjährigen Juryvorsitzenden Wolf Bauer antreten wird, der sich im vergangenen Jahr verabschiedet hatte. Die Wahl der Stifter fiel dabei auf den Dokumentarfilmer, Journalisten und Produzent Stephan Lamby, der der Jury schon seit mehreren Jahren angehörte.

Es gibt auch einige Neuzugänge in der Jury: die Produzentin und Moderatorin Maria Gresz (Spiegel TV Magazin), Meikel Giersemehl (Produzent und geschäftsführender Gesellschafter von MoveMe), Ulrike Leibfried (Produzentin und Geschäftsführerin von Area 46), die Journalistin Isabel Schayani vom WDR sowie Natalie Müller-Elmau vom ZDF/3sat. 

Weiterhin gehören dem Gremium die Moderatorin, Schriftstellerin und Anwältin Laura Karasek, die Schauspielerin Varlie Niehaus, der Autor David Ungureit, Hanna Huge von Serienjunkies sowie DWDL-Redakteur Alexander Krei an. Für die Stifter sitzen neben Schayani und Müller-Elmau noch Daniel Guhl (Lead MagentaTV+), Fliran Hellenkamp (Bereichsleiter Strateg. Programmplanung von RTL, RTL+ und Vox) und Bernhard Sonnleitner (Vice Pres. Int. Scouting&Trends, Seven.One Entertainment Group). Wer für die Stifter im Gremium sitzt, entscheidet zwar über die Nominierungen mit, hat aber bei der letztlichen Preisentscheidung keine Stimme.

Der Deutsche Fernsehpreis wird in diesem Jahr am 8. und 9. September in Köln vergeben. Während die Nacht der Kreativen wieder im Rahmen eines gesetzten Dinners in der Flora stattfindet, zieht die TV-Gala diesmal um: Statt im Coloneum findet sie diesmal im Confex-Center der Köln-Messer statt, ist damit also etwas zentraler in Köln.