HBO Max hat die Veröffentlichung der österreichischen Serie "Braunschlag 1986" angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Fortsetzung der Kultserie "Braunschlag", die 2012 zu einem großen Erfolg in Österreich wurde. Der ORF hat die Fortsetzung bereits im März als Zweiteiler gezeigt, nach einer erfolgreichen Premiere mit hohen Reichweiten sackten die Quoten bei Teil zwei aber schon spürbar ab. 

Bei HBO Max wird man eine gänzlich andere Strategie fahren, so hat man nun die Veröffentlichung als fünfteilige Serie angekündigt. Ab dem 16. Juli soll es wöchentlich eine neue Folge zu sehen geben. Ebenfalls ab dem 16. Juli ist darüber hinaus die komplette erste Staffel von "Braunschlag" im deutschsprachigen Raum auf HBO Max verfügbar. 

Bei der Veröffentlichung der neuen Serie auf HBO Max handelt es sich um die Deutschlandpremiere. Einen etwas früheren Einblick erhalten derweil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seriencamps in Köln. Dort werden die beiden Auftaktepisoden am 10. Juni in Anwesenheit von Autor, Regisseur und Produzent David Schalko ihre Premiere feiern. Produziert wurde "Braunschlag 1986" von Schalkos Produktionsfirma Superfilm. 

Schalko selbst sagt: "Ich freue mich wirklich sehr, dass ‚Braunschlag 1986‘ auf HBO Max eine so ideale Heimat in Deutschland gefunden hat. Es gibt kaum einen Streamer, mit dem man sich als Serienmacher lieber assoziieren lassen würde. Insofern wünsche ich unserem Projekt im besten Sinne gute Reise." Und John Lueftner, Produzent und Co-Geschäftsführer bei Superfilm: "Seit ich Fernsehen mache, hoffe ich, mal etwas auf HBO Flughöhe hinzukriegen. Braunschlag jetzt im Programm von HBO in Deutschland - besser geht’s ehrlich gesagt nicht!"

Und darum geht’s in "Braunschlag 1986": Vor über einem Jahrzehnt war Braunschlag in aller Munde. Eine angebliche Marienerscheinung zog tausende Touristen ins nördliche Waldviertel bis ein Atomunfall das Gebiet unzugänglich machte. Alle Braunschlager flüchteten. Bis auf Bürgermeister Gerri Tschach (Robert Palfrader) und Discobesitzer Richard Pfeisinger (Nicholas Ofczarek). Jetzt ist die Luft wieder rein, aber irgendwie auch gleich wieder raus. Doch Tschach hat eine Idee: Per Verordnung herrscht in Braunschlag ab sofort das Jahr 1986. Nostalgie trifft digital Detox – Braunschlag ist zurück. Und mit ihm auch die ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen – allen voran Tschachs Frau Herta (Maria Hostätter) sowie Pfeisingers Frau Elfi (Nina Proll) und Sohn Winie (Lilian Rosskopf).