Bob Iger hat seinem Nachfolger Josh D'Amaro für dessen Amtsantritt richtig gute Quartalszahlen hinterlassen: In den Monaten Januar bis März konnte Disney seinen Umsatz um sieben Prozent auf 25,2 Milliarden Dollar steigern. Dabei wuchs das Entertainment-Segment mit +10 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar besonders stark, doch auch der Bereich Experiences, in dem sich die Vergnügungsparks, Kreuzfahrten und ähnliches wiederfinden, legte beim Umsatz um sieben Prozent zu, der Sport-Bereich wuchs nur um gemächliche zwei Prozent.

Im Bereich Entertainment waren es vor allem die Einnahmen aus Abos und von Affiliates, die mit +14 Prozent für das Umsatzwachstum verantwortlich waren. Zum Teil macht sich hier auch die Übernahme von Fubo bemerkbar. Doch auch die Werbeeinnahmen wuchsen um immerhin fünf Prozent auf 1,67 Milliarden. Der operative Gewinn in diesem Segment steigerte sich von 1,26 auf 1,34 Milliarden Euro - und das lag vor allem daran, dass Disney sein Streaming-Business immer profitabler betreibt.

So setzte Disney allein mit Streaming knapp 5,5 Milliarden Dollar in diesen drei Monaten um, ein Plus von 13 Prozent. Die Abo-Einnahmen wuchsen dabei mit +16 Prozent noch stärker als die Werbeeinnahmen. Die Kosten stiegen zwar auch, aber nicht so stark, wodurch sich erstmals eine zweistellige Umsatzrendite ergab. Der operative Gewinn im Streaming-Business erhöhte sich auf 582 Millionen Dollar. Geholfen hat dabei allerdings auch der schwache US-Dollar - Umsätze in Fremdwährungen entsprechen dadurch einem höheren Dollar-Wert.

Das Umsatzwachstum von sieben Prozent im Bereich Experiences führt Disney darauf zurück, das sdie Gäste mehr Geld in den Vergnügungsparks des Konzerns ließen, zudem macht sich der Start von zwei neuen Kreuzfahrtschiffen bemerkbar. Der operative Gewinn stieg um fünf Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. Im Sport-Bereich ging der operative Gewinn hingegen trotz eines leichten Umsatz-Wachstums sogar um fünf Prozent auf 652 Millionen Dollar zurück.