Seit einigen Tagen steht der ZDF-Film "Olivia" über das Leben von Deutschlands wohl bekanntester Drag Queen Olivia Jones online zum Abruf bereit. Die lineare Ausstrahlung erfolgt am heutigen Mittwoch, den 13. Mai. Und egal wie die linearen Einschaltquoten ausfallen werden, haben die Macherinnen und Macher beim ZDF und der zuständigen Produktionsfirma Florida Film schon jetzt Grund zur Freude: "Olivia" kann beim Festival de Television in Monte Carlo auf einen Preis hoffen.
Vergeben werden die Goldenen Nymphen am 16. Juni im Rahmen der Abschlusszeremonie des Festivals. "Olivia" ist nun in der Fiction-Kategorie für einen Preis nominiert worden. Und vielleicht bleibt bei der Preisverleihung ja auch noch Zeit, um auf einen besonders kuriosen Umstand bei den in diesem Jahr Nominierten hinzuweisen. Auf einen Preis hoffen kann nämlich auch das portugiesische Format "Jones"- das hat aber nichts mit Olivia Jones zu tun. Bei "Jones" handelt es sich um ein Mystery Drama, in dem eine geplante Feier mit einem Mord endet.
Darüber hinaus sind auch das zwischen Israel und Palästina angesiedelte "Fadia", das dänische Militär-Drama "The Uniform", das italienische "Gomorrah – The Origins" sowie die britischen Produktionen "The Other Bennet Sister" und "Gone" nominiert. Antreten müssen sie alle gegen die US-Spionageserie "Ponies", in der Emilia Clarke ("Game of Thrones") und Haley Lu Richardson ("The White Lotus") die Hauptrollen spielen. "Insgesamt spiegelt das Fiction-Programm die Vielfalt und den Reichtum des zeitgenössischen Fernseherzählens wider und deckt Themen wie Identität, Kriminalität, familiäres Erbe und gesellschaftlichen Wandel ab", heißt es von den Veranstaltern des Festivals.
Darüber hinaus kann neben "Olivia" noch eine zweite Produktion eines deutschen Senders auf eine Goldene Nymphe hoffen - in der Digital-Kategorie. Diese gibt es in dieser Form 2026 zum ersten Mal. Nominiert ist hier nun auch die Deutsche Welle mit dem Stück "How Indian Students End Up Exploited in Germany". Darin geht es vor allem darum, wie junge indische Studierende in Deutschland von Lieferdiensten ausgebeutet werden. Nominiert sind hier darüber hinaus Produktionen aus Frankreich, Großbritannien und Südkorea.
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