Nachdem Joko und Klaas sich am Mittwochabend bei der jüngsten Ausgabe von "Joko & Klaas gegen ProSieben" gegen 777 ProSieben-Angestellte durchgesetzt haben, stand am Donnerstagabend wieder das Konzept Wundertüte auf dem Programm: Zu gewinnen gibt's bekanntlich 15 Minuten Sendezeit, über die die beiden frei entscheiden dürfen. Das nutzten die beiden in der Vergangenheit ebenso für Gaga-Sendungen wie auch für wichtige Anliegen. Diesmal war wieder Letzteres der Fall.
Unter dem Motto #dontlookaway wird diesmal der Krieg in der Ukraine thematisiert, der angesichts zahlreicher anderer Konflikte auf der Welt teils etwas aus dem Blick zu geraten droht. Joko und Klaas selbst traten in der Doku gar nicht in Erscheinung, auch nicht einführend zu Beginn. Vielmehr gaben sie mehreren Menschen aus der Ostukraine die Möglichkeit, selbst über ihren Alltag an der Kriegsfront zu berichten.
"Vor einiger Zeit haben wir Kameras in die Ukraine geschickt und die Menschen gefragt: Was würdet ihr uns über euren Alltag erzählen? Was sollten wir sehen? Das ist es, was sie uns zeigen wollen", hieß es einführend zur Erläuterung. Und so tauchte man zuerst in den Alltag Bogdan vom Freiwilligenverband der ukrainischen Großstadt Kramatorsk ein. Dabei ist zunächst nur er selbst zu hören, während er auch die Kamera führt.
Danach kam mit Dmytro ein Drohnen-Pilot bei einem Aufklärungsbataillon, Gennadiy, der die Abteilung für Evakuierungsmaßnahmen "Weißer Engel" leitet, die Zivilistin Olha, die bei "Parks von Kherson" arbeitet und Andriy, der Chirurg bei einer unabhängigen Luftlandebrigade ist. Interviews vor Ort wurden von einer Kontaktperson geführt, die ebenfalls in der Ostukraine lebt. Die Doku ist komplett in ukrainischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Wie auch schon früher zu besonderen Anlässen - etwa bei der Doku über den Alltag Pflegepersonals - gewährte ProSieben deutlich mehr als die eigentlich im Raum stehenden 15 Minuten Sendezeit, sondern räumt die komplette Primetime frei: Rund 200 Minuten bis etwa 23:35 Uhr läuft "#dontlookaway" am Donnerstagabend, auf Werbeunterbrechungen verzichtet ProSieben währenddessen komplett.
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