Bevor in den kommenden Wochen der sportliche Fokus nahezu komplett auf den Fußball gerichtet sein wird, ging es am Mittwoch noch einmal um die kommende Handball-Weltmeisterschaft, die bekanntlich in Deutschland stattfinden wird. Am Tag der Gruppenauslosung luden ProSiebenSat.1 und der Deutsche Handball-Bund (DHB) zum Talk nach München - auch, um schon einmal darauf einzustimmen, dass es die private Sendergruppe ist, die die Spiele der deutschen Nationalmannschaft zeigen wird und nicht, wie zuletzt, ARD und ZDF.
Schon vor einigen Monaten hatte der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober erklärt, dass ProSiebenSat.1 "die Integration des Handballs in weitere Formate" plane. "Dies wird unserer Sportart helfen, weitere Spielerpersönlichkeiten zu entwickeln und mehr Relevanz in jüngeren Zielgruppen zu gewinnen", so die Hoffnung.
Wie das konkret aussehen kann, wurde jetzt also in München skizziert. Dort unterstrich Henrik Pabst, Chief Content Officer bei ProSiebenSat.1 noch einmal das Vorhaben und kündigte an, "an vielen Programm um die Spiele herum" zu arbeiten. Dabei stellte Pabst schon mal einen ganz besonderen Show-Wettbewerb in Aussicht: "Joko & Klaas gegen die Deutsche Handball-Nationalmannschaft". Tatsächlich werden Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf also im Vorfeld der Heim-WM gegen das DHB-Team antreten - wann und in welchen Spielen, ist bislang aber noch nicht bekannt.
Im Februar hatten sich ProSiebenSat.1 und der DHB auf eine langfristige Partnerschaft verständigt. Demnach wird die Sendergruppe in den kommenden Jahren rund 60 Länderspiele der DHB-Teams exklusiv im Free-TV übertragen. Es geht dabei um alle Heimspiele der Frauen und Männer sowie weitere Partien im Ausland. Im vorigen Jahr hatte sich der Konzern bereits die Rechte an den Handball-Weltmeisterschaften zwischen 2027 und 2031 gesichert und damit die Öffentlich-Rechtlichen ausgestochen.
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