Bei der "Phoenix Runde" gibt es einen Wechsel im Moderations-Team: Mit der Diskussion zum Thema "Torschlusspanik - Schwarz-Rot auf der Zielgeraden?" wird sich Alexander Kähler nach fast drei Jahrzehnten in Diensten von Phoenix am heutigen Donnerstag um 22:15 Uhr in den Ruhestand verabschieden. Kaehler gehörte seit der Phoenix-Gründung 1997 zum Sender, zunächst als Chef vom Dienst, später als Redaktionsleiter und stellvertretender Programmgeschäftsführer sowie von 2004 bis 2005 als amtierender Geschäftsführer. Zuvor war er beim ZDF tätig, wo er als Redakteur und Reporter in den Hauptredaktionen Innenpolitik und Aktuelles arbeitete, Wahlsendungen verantwortete und als Korrespondent in der ehemaligen DDR eingesetzt war. 

Phoenix-Programmgeschäftsführerin Michael Kolster verabschiedet ihn mit den Worten: "Alexander Kähler steht wie kaum ein anderer für das, was phoenix ausmacht: sachliche Analyse, Haltung ohne Lautstärke und ein tiefer Respekt vor dem politischen Gespräch. Wir verabschieden einen herausragenden Journalisten und einen Menschen, der diesen Sender über Jahrzehnte mitgeprägt hat." Kähler selbst sagt: "Phoenix war für mich nicht nur ein Sender, sondern eine berufliche Lebensaufgabe: mit Information und Aufklärung das Publikum in die Lage zu versetzen, dass demokratische Teilhabe keine Worthülse bleibt. Dafür bin ich dankbar, ganz besonders dem Phoenix-Team, mit dem ich wunderbare Jahre verbracht habe."

Als Nachfolgerin für Alexander Kähler wird ab Juli stattdessen Lena Mosel im Wechsel mit Anke Plättner durch die Sendung führen. Mosel ist seit April 2024 bei Phoenix zu sehen, vor allem bei "Phoenix vor Ort". Vertretungsweise hat sie aber auch schon die "Phoenix Runde" moderiert. Parallel ist sie weiterhin als freie Journalistin und Moderatorin beim NDR tätig. Zuvor war sie mehrere Jahre als Moderatorin, Politikreporterin und Redakteurin bei N24/Welt.

Phoenix-Programmgeschäftsführerin Eva Lindenau: "Lena Mosel ist eine herausragende Reporterin und Moderatorin und ich freue mich, dass sie mit ihrer journalistischen Hartnäckigkeit und ihrer unvoreingenommenen Art nun auch die 'Phoenix Runde' bereichert. Gemeinsam mit Anke Plättner wird sie die 'Phoenix Runde' als das Gesprächsformat mit Raum für unterschiedliche Personen und Perspektiven prägen." Mosel selbst kommentiert ihre neue Aufgabe so: "Die 'Phoenix Runde' ist ein Format, in dem politische Debatte wirklich Raum bekommt. Diesen Raum füllen zu dürfen, mit unseren Gästen und diesem so starken Team, darauf freue ich mich sehr."