Vom 14. bis 17. September kehrt Seriesly Berlin mit seiner dritten Ausgabe zurück und will diesmal eine Vertiefung der Diskussion über kreative Freiheit, europäische Zusammenarbeit und die Zukunft des seriellen Storytellings in den Mittelpunkt stellen. Das Festival besteht erneut aus der Seriesly Berlin Conference (15. bis 16. September) sowie den Seriesly Berlin Premieres für die man diesmal neben dem Hauptveranstaltungsort Fotografiska Berlin auch erstmals das CineStar Kino in der Kulturbrauerei nutzt. Die Seriesly Berlin Pitches bieten erneut Projekten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien die Möglichkeit, sich vor Fachpublikum zu präsentieren. Einreichungen sind noch bis 30. Juni möglich.

Drei neue Initiativen sollen das Angebot des Festivals in diesem Jahr erweitern: „Stories at Risk“ sei ein europäischer Think Tank zu kreativer Freiheit und demokratischem Dialog, „Beyond the East-West Co-Production Myth“ ist eine neue Zusammenarbeit mit dem Karlovy Vary International Film Festival, die das Potenzial kreativer Serienkoproduktionen zwischen Westeuropa sowie Produzent:innen aus Mittel- und Osteuropa ausloten will. Und Seriesly Creators wiederum ist ein Konferenzprogramm am 16. September, das sich dem Business mit Creator-IP, Plattform-Unterhaltung und neuen Serienmodellen widmen werde. „Seriesly Berlin wurde als Plattform aufgesetzt, um Themen und Dialog einen Raum zu geben, der in der internationalen Festivallandschaft oftmals fehlt", so Festivalleiter Dennis Ruh. 

„Der audiovisuelle Sektor befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – geprägt von rasanten technologischen Veränderungen, sich verschiebenden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer zunehmend fragmentierten internationalen Zusammenarbeit. In dieser Zeit braucht es mehr denn je Räume für Austausch, Abstimmung und neue Ideen. Traditionelle Strukturen und Formate werden gerade in Echtzeit neu definiert – und wir wollen aktiv auf diese Entwicklungen reagieren. Das diesjährige Programm, mit all seinen neuen Initiativen, ist eine direkte Antwort auf diesen Moment des Umbruchs. Es bringt unterschiedliche Perspektiven auf Bühne und Leinwand, um die Zukunft des Storytelling gemeinsam mitzugestalten.“