Die Funke-Mediengruppe hat die Schließung des letzten verbliebenen Druckerei-Standorts in NRW angekündigt. Voraussichtlich Mitte 2027 soll in Hagen-Bathey zum letzten Mal eine Zeitung gedruckt werden. Schon 2020 hatte Funke seinen Druck-Standort in Essen dicht gemacht. Die einzige bei Funke verbleibende Druckerei steht dann im niedersächsischen Braunschweig.
An diesem wolle man auch weiter festhalten und diesen weiterentwickeln, um "die Unabhängigkeit im Printbereich" der Funke Regionalmedien sicherzustellen. Man werde auch prüfen, Teile des bisherigen Hagener Druckvolumens in Braunschweig zu übernehmen, daneben plane man aber, die Druckproduktion der NRW-Titel extern zu vergeben.
Ziel sei es, die Ressourcen "verstärkt auf wachstumsorientierte Zukunftsfelder zu konzentrieren", heißt es in einer Mitteilung von Funke. Die Rahmenbeschäftigung im Druckgeschäft hätten sich in den letzten Jahren signifikant geändert. "Die Veränderungen im Mediennutzungsverhalten und der damit verbundene Wandel der Branche lassen sich trotz des großen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht aufhalten", schreibt das Unternehmen.
Die Umsetzung steht nun noch unter dme Vorbehalt der Abschlüsse von Interessensausgleich und Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die ersten Gespräche mit den Sozialpartnern haben demnach begonnen. Ziel sei es, "den weiteren Prozess in einem konstruktiven und partnerschaftlichen Dialog verantwortungsbewusst und fair zu gestalten". " Unser Dank gilt allen Mitarbeitenden, die seit vielen Jahren erstklassige und verlässliche Arbeit geleistet haben. Sie haben entscheidend zu der zuverlässigen Produktion unserer Zeitungen beigetragen", sagt Christoph Rüth, für die Regionalmedien zuständiger Konzerngeschäftsführer von Funke.
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