Von einem Fiebertraum war danach die Rede, bei DWDL schrieb Alexander Krei „Heidis Playback-Show: Ein ProSieben der Gemütlichkeit!“ und die Einschaltquote im ProSieben-Programm war am nächsten Morgen enttäuschend: Doch dank der anwesenden Stars und Sternchen und deren Multiplikation via Social Media wurde das HeidiFest trotzdem zum großen Event.

Doch nach der Premiere im Vorjahr ist ProSieben 2026 nicht als Partner dabei. Auf Anfrage des Medienmagazins DWDL.de erklärt ein Sprecher am Freitag: „ProSieben berichtet in diesem Jahr in seinen Magazinen über das Oktoberfest und alle Feste drumherum. Eine Live-Übertragung des HeidiFestes wie 2025 ist auf ProSieben nicht geplant.“ 

Ob das von Heidi Klum initiierte Spektakel trotzdem mit neuem Partner stattfinden wird, ist bislang nicht bekannt. Wer jedoch versucht im Münchener Hofbräuhaus am Donnerstag vor dem Start des Oktoberfests - an dem im Vorjahr das HeidiFest statt fand - einen Tisch zu reservieren, der merkt: Ganztägig nichts zu bekommen, anders als in den Tagen zuvor oder den Werktagen der ersten Wiesn-Woche darauf. 

Im Oktober vergangenen Jahres, wenige Wochen nach dem „HeidiFest“, erklärte ProSieben-Chef Hannes Hiller im DWDL-Interview zur schwachen Quote des Events übrigens: „Wie in allen Familien gilt auch bei uns: In guten wie in schlechten Zeiten. Ich habe am Freitagmorgen Heidi gleich kontaktiert und ihr genau das gesagt.“

Laut Hiller sei die Reaktion von Heidi Klum sehr „heidi-like“ gewesen: „Sie hat direkt das Hofbräuhaus angerufen und den Termin fürs nächste Jahr klargemacht (lacht).“ Hiller betonte die Reichweite über die lineare Quote hinaus: „Wenn an diesem Tag über irgendetwas gesprochen wurde, dann über Heidi, ihr ‚HeidiFest‘ und ProSieben (...) Insofern: Klar werden wir uns mit ihr über das nächste ‚HeidiFest‘ unterhalten.“ Jetzt ist klar: Ein zweites HeidiFest wird es zumindest bei ProSiebenSat.1 nicht geben.