Der ESC 2027 findet in Burgas statt, das haben nun sowohl die European Broadcast Union (EBU) als auch der bulgarische Fernsehsender BNT bestätigt. Die Stadt am Schwarzen Meer hat sich damit gegen die Hauptstadt Sofia durchgesetzt, die zuletzt auch noch im Rennen war. Auf ESC-Fanseiten in ganz Europa wurde schon zuletzt darüber spekuliert, dass Burgas das Rennen am Ende machen könnte. Nun ist es tatsächlich so gekommen.
Das große Finale des ESC findet im kommenden Jahr am 15. Mai statt, am 11. und 13. Mai finden in der erst 2023 eröffneten Burgas Arena wie gehabt auch die beiden Halbfinal-Shows statt. Auch die bulgarischen Städte Plowdiw und Varna hatten sich ursprünglich um die ESC-Ausrichtung bemüht, schieden im Auswahlprozess aber bereits vor wenigen Wochen aus. Burgas ist die viertgrößte Stadt in Bulgarien.
Die EBU spricht in einer Pressemitteilung von einem "überzeugenden Gesamtkonzept", das Burgas habe vorlegen können. Wichtig sind beim Austragungsort unter anderem Hotelkapazitäten, technische Möglichkeiten, Verkehrsanbindung sowie internationale Erreichbarkeit. Während das Haupt-Augenmerk rund um den ESC 2027 also auf der Schwarzmeermetropole liegen wird, wollen EBU und BNT auch die anderen Bewerberstädte in das ESC-Rahmenprogramm einbinden. Dazu gibt es aktuell aber ebenso wenig konkrete Informationen wie zum Eurovision Village oder auch dem EurovisionClub.
ESC-Direktor Martin Green sagt: "Burgas bringt etwas ganz Besonderes in den Eurovision Song Contest ein. Es ist eine pulsierende, gastfreundliche Stadt am Schwarzen Meer mit einer starken musikalischen und kulturellen Identität, und sie verfügt über den Ehrgeiz, die Infrastruktur und die Leidenschaft, die nötig sind, um die Eurovision-Familie willkommen zu heißen." Für den ersten ESC, der jemals in Bulgarien stattfindet, wolle man etwas schaffen, das sich "wahrhaft bulgarisch anfühlt und gleichzeitig unverkennbar Eurovision ist - ein Fest, das Menschen durch Musik zusammenbringt".
Milena Milotinova, Chefin der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt BNT, spricht von einem "intensiven und hart umkämpften Wettbewerb" der Städte. Mit dem Sieg Burgas gehe für die Stadt eine große Verantwortung einher. "Ich hoffe, dass letztendlich die vielen internationalen Besucher, die nach Burgas kommen, um die Stadt zu erleben, die größten Gewinner sein werden". Bulgarien hostet den ESC in nächsten Jahr zum ersten Mal, nachdem die Sängerin Dara in diesem Jahr in Wien mit ihrem Song "Bangaranga" den ersten Platz geholt hatte.
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