Am 8. September 1966 brach die USS Enterprise bei NBC erstmals in Galaxien auf, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, bis zum Deutschland-Start sollten noch sechs weitere Jahre vergehen. Aus der Serie von damals ist längst ein ganzes Star-Trek-Universum mit zahlreichen Serien-Spin-Offs und Kinofilmen entstanden. Paramount wird das 60-jährige Jubiläum in diesem Herbst nun mit einigen Sonderaktionen feiern. Schon länger bekannt ist, dass Tele 5 vom 8. bis zum 13. September eine 60-stündige Sonderprogrammierung angesetzt hat

Und auch wer in einem ICE der Deutschen Bahn sitzt, kann bald ins Star-Trek-Universum eintauchen. Ab dem 1. September stehen im ICE-Portal nämlich die kompletten ersten Staffeln von knapp einem Dutzend Star-Trek-Serien sowie darüber hinaus noch vier Star-Trek-Filme zum Abruf bereit. Aufrufen lässt sich das ICE-Portal nur, wenn man mit einem Smartphone, Tablet oder Notebook im W-LAN eines ICEs eingeloggt ist. Dort ist es unter iceportal.de zu finden.

Im Einzelnen gibt's neben der ersten "Star Trek"-Serie aus dem Jahr 1966, die in Deutschland als "Raumschiff Enterprise" veröffentlicht wurde, noch folgende Serien zu sehen: "Die Enterprise" ("Star Trek - Animated Series", 1973), "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" (1987), "Star Trek: Deep Space Nine" (1993), "Star Trek: Raumschiff Voyager" (1995), "Star Trek: Enterprise" (2001), "Star Trek: Discovery" (2017), "Star Trek: Picard" (2020), "Star Trek: Lower Decks" (2020), "Star Trek: Strange New Worlds" (2022) und "Star Trek: Starfleet Academy" (2026). Die Auswahl an Filmen umfasst "Star Trek: Der Film " (1979), "Star Trek: Treffen der Generationen" (1994) sowie aus der Kelvin-Zeitlinie "Star Trek" (2009) und "Stark Trek: Into Darkness" (2013).

Gestartet ist die neuerliche Kooperation zwischen Paramount+ und der Deutschen Bahn bereits vor einigen Wochen mit einer Auswahl an Filmen und Serien, derzeit gibt's beispielsweise unter anderem schon die Kinderserien "Tim Rex im All", "SpongeBob Schwammkopf", "Knuckles" und "Paw Patrol" mit einzelnen Staffeln zu sehen. Ab dem 1. November kommen weitere Paramount-Serien wie "Yellowstone", "Dutton Ranch", "Yellowjackets" und "Dexter: Resurrection" hinzu, auch Film-Klassiker wie "Top Gun" oder "Der talentierte Mr. Ripley" gibt's zu sehen. Neu eingeführt wurde im Portal eine Jugendschutz-Funktion, mit der Eltern den Zugriff auf Inhalte ab FSK 16 einschränken können. Beworben wird das Angebot unter anderem schon jetzt auf den Decken-Monitoren in den ICEs, ab September steht dort dann das Star-Trek-Jubiläum im Mittelpunkt.

Michael Keidel, der bei Paramount unter anderem für Ad-Sales und Streaming-Partnerschaften zuständig ist, hält die Deutsche Bahn für den "perfekten Partner, um dieses genreprägende Jubiläum angemessen zu feiern." Keidel: "60 Jahre Star Trek ist eine ikonische Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie Mobilität und Offenheit Gesellschaften generationenübergreifend zusammenbringen können." Markus Otte, Director Digital Content & Value-Added Services bei DB Fernverkehr, sagt: "Die ersten Star-Trek-Folgen habe ich als Kind mit meinem Vater im TV gesehen. Umso mehr freue ich mich, dass unsere ICE-Reisenden ab dem 1. September nun mit Captain Kirk, Jean-Luc Picard und Christopher Pike in ferne Galaxien aufbrechen können. Ähnlich vielfältig wie unsere Fahrgäste ist schließlich auch die Star-Trek-Fangemeinde; von langjährigen Fans bis zu denen, die die Serie gerade erst für sich entdecken." Bei Paramount freilich hofft man vor allem, möglichst viele Fahrgäste zum Abschluss eines Paramount+-Abos bewegen zu können, damit sie die einmal angefangenen Serien auch außerhalb des ICEs zu Ende schauen können.