Trotz der ausgebliebenen Erhöhung des Rundfunkbeitrags zum Beginn der aktuellen Beitragsperiode (2025-2028) hat der WDR im vergangenen Jahr einen Millionen-Überschuss verzeichnet. Wie aus dem vom Unternehmen veröffentlichten Jahresabschluss hervorgeht, lag das Ergebnis der Betriebshaushaltsrechnung im Jahr 2025 bei 54,5 Millionen Euro. Erträgen von 1.635,4 Millionen Euro stehen dabei Aufwendungen in Höhe von 1.580,9 Millionen Euro gegenüber. Zuerst hatte epd medien über das WDR-Ergebnis berichtet.
Den weitaus größten Anteil der Erträge machten die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag aus, diese lagen bei rund 1,26 Milliarden Euro, das waren also etwa 77 Prozent der gesamten WDR-Erträge. Bei den Aufwendungen stellten die Arbeitsentgelte mit 25,6 Prozent den größten Anteil, sonstige Aufwendungen (23,5 Prozent) und Urheber- und Leistungsvergütungen (22,4 Prozent) folgten knapp dahinter. Auf die Pensionsverpflichtungen entfallen rund 11,7 Prozent aller WDR-Aufwendungen.
In der Finanzrechnung weist der WDR für das abgelaufene Jahr 2025 übrigens ein Ergebnis von +139,5 Millionen Euro auf. Im Gegensatz zur Betriebshaushaltsrechnung wird hier zur Ermittlung das kaufmännisch ermittelte Ergebnis um die nicht zahlungswirksamen Sachverhalte korrigiert - darunter fallen beispielsweise Abschreibungen. Grund für den hohen Überschuss, der der Ausgleichsrücklage zugeführt werde, sei die Auflösung der in den Vorjahren in einer Rücklage angesparten Beitragsmehrerträge, heißt es vom WDR im Jahresabschluss. "Diese Mittel tragen zur Beitragsstabilität in der aktuellen Beitragsperiode bei", so das Unternehmen.
von



