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Neben einem neuen Studiodesign und einem generell überarbeiteten Branding der Sendung gibt’s auch eine neue Gestaltung der Filmbeiträge. Konkret wird das schon heute charakteristische Gelb um die Farbe Petrol ergänzt, damit will man auch die Verbundenheit mit "ARD team.recherche" zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus wird das "R" aus dem Sendungstitel besonders hervorgehoben. Das neue Erscheinungsbild wird geprägt durch klare Linien, animierte gelbe Textmarkerbalken und Liquid-Glass-Flächen. Generell hat man die grafische Darstellung durch eine größere Typografie für mobile Endgeräte optimiert.
Den "Report"-Fuchs gibt es auch in Zukunft, aber auch an ihm wurde Hand angelegt. So pirscht er künftig weniger realistisch-gezeichnet, sondern stattdessen in größerer Abstraktion über die Studiowände. "Das Wappentier präsentiert sich als moderne Vektordarstellung, die manche auch an japanische Origami-Papierfaltkunst erinnern mag", heißt es vom SWR.
Im Rahmen des Upgrades verändert sich allerdings nicht nur die Optik der Sendung, künftig hört sich "Report Mainz" auch anders an. Und hier hat man sich durchaus an einem großen Vorbild orientiert. Für das Sound-Design zeichneten Tobias Bösel und Siegfried Rolletter von TS Musikproduktion und Verlag verantwortlich. Sie haben das bestehende "Report Mainz"-Motiv genommen, komplett neu orchestriert und mit neuem Sound-Design versehen. Bei der neuen Interpretation der Erkennungsmelodie haben sich die Musiker unter anderem auch von der Klangästhetik von "House of Cards" inspirieren lassen. Auch das bestätigt der SWR gegenüber DWDL.de.
Inhaltlich hatte man sich in der Sendung bereits im April mit dem eigenen Jubiläum befasst, darüber hinaus gibt’s online ein großes Special zur Geschichte des Formats. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl sagt jetzt: "Journalismus darf sich nicht am Mainstream oder an dem orientieren, was gewollt ist, sondern muss immer wieder unbequem sein. Und genau das ist ‚Report Mainz‘ – mit voller Leidenschaft, voller Berechtigung und seit vielen Jahren."
SWR-Intendant Kai Gniffke erklärt anlässlich des "Report Mainz"-Jubiläums: "Exzellenter Journalismus wie dieser ist das Fundament unserer Demokratie – kritisch, unabhängig und mutig." Und SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler verspricht, dass "Report Mainz" auch im siebten Lebensjahrzehnt "ganz sicher nichts an Biss und Ausdauer verlieren" wird. SWR-Chefredakteurin Franziska Roth betont unterdessen die Weiterentwicklung und Ausrichtung auf jüngere Zielgruppen: "Stillstand gibt es nicht, mit ARD team.recherche und den jungen investigativen Dokus ist auch der Kurs hin zur digitalen Transformation gelungen."
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