In München haben die Dreharbeiten zu einer Romantic Dramedy mit dem Arbeitstitel "The Munich Billionaire" begonnen. Spannend ist dabei vor allem der Versuch, gleichzeitig einen 90-minütigen Film im 16:9-Format und eine 50-teilige Vertical Sereis im 9:16-Format zu produzieren. "International gedacht, für mobile Nutzung konzipiert und zugleich mit dem erzählerischen und gestalterischen Anspruch klassischer Fiction", beschreiben die beiden Unternehmen den Ansatz.

Dabei soll nicht aus einem Microdrama ein Film oder aus einem Film ein Microdrama entstehen, vielmehr seien von Drehbuch und Dramaturgie über Bildgestaltung und Ausstattung bis hin zu Casting, Kostüm und Drehplanung beide Fassungen von Beginn an gemeinsam entwickelt worden. "Mit The Munich Billionaire gehen wir bewusst neue Wege und denken zwei sehr unterschiedliche Erzählformen von Beginn an gemeinsam. Wir wollen das Potenzial des Formats voll ausschöpfen, neue Produktionsweisen entwickeln und dabei bei Besetzung, Bildgestaltung, Ausstattung oder Kostüm keine Kompromisse eingehen", erklärt Executive Producer Michael Hilscher.

Im Mittelpunkt der Story steht die 30-jährige Erbin einer einflussreichen Münchner Unternehmerfamilie, gespielt von Barbara Elisabeth Bühl. Sie muss an ihrem Geburtstag bis Mitternacht einen Verlobten benennen und innerhalb von 28 Tagen heiraten, damit das Familienvermögen nicht an eine Stiftung fällt. Statt des von ihrer Familie vorgesehenen Mannes (Vladimir Korneev) entscheidet sie sich spontan für einen vermeintlichen Kellner (Klemens Valentino Laumer), der sich allerdings als öffentlichkeitsscheuer Tech-Milliardär entpuppt.

Neben den schon genannten gehören auch Marcus Grüsser, Anne Alexander-Sieder, Lars Krone, Ercan Durmaz, Dionne Wudu und Marinus Hohmann zum Cast. Idee und Buch stammen von Ekrem Engizek, der zugleich als Produzent fungiert. Die dramaturgische und redaktionelle Weiterentwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit Darina Seng und André Siebert, der auch Regie und Schnitt verantwortet.  Michael Hilscher zeichnet als Executive Producer verantwortlich, Darina Seng als Creative Producer und Sascha Ommert als Service Producer. Die Herstellungsleitung liegt bei Jens Metzler, die Produktionsleitung bei Astrid Holz. Stephan Schuh verantwortet die Bildgestaltung, Lugh A. Wittig das Szenenbild, Tobias Pfänder das Kostümbild und Mona Rosario das Maskenbild. Casting Director ist Siegfried Wagner. 

"Vertical Fiction ist kein verkürzter Langfilm. Das Format hat seine eigene Dramaturgie, Bildsprache und Erzählgeschwindigkeit", sagt Produzent, Autor und IP-Schöpfer Ekrem Engizek. "Mit 'The Munich Billionaire' entwickeln wir nicht nur eine neue fiktionale IP, sondern auch einen neuen Ansatz für die Stoffentwicklung und Produktion. Bereits vor dem Schreiben berücksichtigen wir die dramaturgischen Mechaniken, Erzählstrukturen und visuellen Anforderungen des Vertical Storytellings, damit sich die Geschichte sowohl in 9:16 als auch in 16:9 eigenständig inszenieren lässt. Gleichzeitig denken wir kreative Qualität und Produktionseffizienz von Anfang an zusammen. So entstehen Geschichten, die dramaturgisch, visuell und wirtschaftlich auf beide Formate abgestimmt sind – mit dem Anspruch, eine Bild- und Erzählqualität zu schaffen, die international funktioniert."

Sascha Ommert, Head of Production bei Bavaria Fiction, sagt: "Mit 'The Munich Billionaire' erweitern wir unsere Fiction-Kompetenz um ein Format mit internationalem Potenzial. Besonders spannend ist für uns die Verbindung aus innovativen Erzählformen und unserer Erfahrung in der Produktion hochwertiger Fiction. Wir wollen Erfahrungen sammeln, Produktionsprozesse weiterentwickeln und dabei zeigen, dass Innovation und hohe Qualitätsansprüche Hand in Hand gehen." Die veröffentlichung der Vertical-Episoden ist weltweit bei 9n16.com geplant, die Langfilmfassung soll separat international ausgewertet werden.