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Entscheidung kommende Woche

Kartellamt-Chef zum Premiere-Arena-Deal

von Jochen Voß
11.07.2007 - 10:34 Uhr

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Bernhard Heitzer, Präsident des Bundeskartellamts, erklärte jetzt, welche Probleme seine Behörde mit der derzeitigen Situation im Pay-TV hat, und welche Gefahren man in der Kooperation zwischne Arena und Premiere sieht.

Foto: PremiereAm Dienstag nahm Bernhard Heitzer, Präsident des Bundeskartellamtes Stellung zum derzeitigen Kartellverfahren um die Pay-TV-Sender Arena und Premiere. Das berichtet die "Financial Times Deutschland". Heitzer zu Folge sollen die Sender geplant haben, den deutschen Markt für Bezahlfernsehen unter sich aufzuteilen und den Wettbewerb auszuschalten.

Die ursprünglich zwischen Arena und Premiere vereinbarte Kooperation, hatte zum Gegestand, dass Premiere die Arena-Programme über ihre Satellitenplatform und in den Kabelnetzen, in denen Arena nicht vertreten ist, verbreiten soll. Hierin sieht das Kartellamt eine "sehr weitgehende Marktabschottung und Marktaufteilung". Zudem sehe die Behörde durch die Kooperation die Gefahr "einer weitgehend einheitlichen Preis- und Programmgestaltung und letztlich einer weitgehenden Ausschaltung jeglichen Preis- und Qualitätswettbewerbs".
 
 
Das nun getroffene Agreement, das laut bislang offiziell unbestätigten Berichten, die Übertragung der Bundesliga durch Premiere und einen Quasi-Marktaustritt von Arena beinhalten soll, hält Heitzer auch nicht für ideal, dennoch für besser als die derzeitige Situation. Wichtig sei, dass es unabhängige Anbieter bestehen blieben, damit Wettbewerb möglich sei. Die Entscheidung über die neue Regelung wird für die kommende Woche erwartet.

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