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Matthias Opdenhövel © ProSieben/Stephan Pick
Schon im Juli

Die "Sportschau" ruft: Opdenhövel wechselt zur ARD

von Uwe Mantel
17.05.2011 - 11:13 Uhr

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Das Angebot, die "Sportschau" zu moderieren, war zu verlockend: Matthias Opdenhövel wechselt bereits im Juli zur ARD, wo er künftig nicht nur die "Sportschau" moderieren wird, sondern auch eine eigene Primetimeshow bekommen soll.

Spekuliert wurde es bereits am Wochenende, nun ist die Bestätigung da: Matthias Opdenhövel wechselt als Moderator von ProSieben zur ARD. Bereits recht kurzfristig ab Juli wird er als Moderator für die "Sportschau" im Einsatz sein. Zudem soll er ab 2012 eine eigene Primetime-Show im Ersten bekommen, zu der es aber noch keine Details gibt.

Für ProSieben ist das ein harter Schlag, gehört Opdenhövel doch fraglos zu den begnadetsten Live-Moderatoren Deutschlands, was er nicht nur bei "Schlag den Raab" regelmäßig unter Beweis stellte. Ob Opdenhövel ProSieben komplett den Rücken kehrt, ist unterdessen noch unklar. Der Sender war bislang nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Opdenhövel war zuletzt schon mehrfach für die ARD im Einsatz, los ging es mit der Zusammenarbeit zwischen ARD und ProSieben bei "Unser Star für Oslo", auch in diesem Jahr war er bei "Unser Song für Düsseldorf" mit von der Partie. Er moderierte im vergangenen Jahr zudem auch den "Echo" im Ersten.

 

 

Dass es ihn nun zur "Sportschau" zieht, kommt nicht gänzlich überraschend: "Mein Traumjob war immer Sportreporter", hatte Opdenhövel bereits vor mehr als zwei Jahren in einem Interview mit DWDL.de gesagt. "Schon als Sechsjähriger habe ich unter der Dusche Fußballer-Interviews geführt – mit dem Duschkopf als Mikrophon. Ich war Harry Valérien und Paul Breitner in Personalunion. Meine Eltern haben mir dabei heimlich zugehört und sich kaputt gelacht." Zudem war er seit 2009 bereits als Moderator beim Telekom-Live-Fußball-Angebot "Liga Total" im Einsatz, zuvor arbeitete er auch für Arena.

Die ARD löst mit Opdenhövel gleich zwei Probleme: Zum Einen war ein Moderatoren-Platz bei der "Sportschau" nach dem offiziellen Rückzug von Monika Lierhaus noch immer unbesetzt, zum Anderen fehlte nach dem Weggang von Jörg Pilawa ein Moderator für große Shows. Mit Opdenhövel hat man sich zudem ein Gesicht gesichert, das auch jüngere Zuschauer zum Ersten locken könnte.

ARD-Programmdirektor Volker Herres zeigt sich dementsprechend auch begeistert: "Matthias Opdenhövel gehört in die erste Liga, zur 'Sportschau' im Ersten. Er hat sich nicht erst durch seine bemerkenswerten Moderationsleistungen rund um den Eurovision Song Contest für Das Erste empfohlen. Die Fußball-Bundesliga schätzt ihn als fundierten Kenner, fairen Interviewer und nicht zuletzt als bekennenden Fan. Als dritte Spitze neben Gerhard Delling und Reinhold Beckmann ist Matthias Opdenhövel ein Volltreffer." Opdenhövel selbst bezeichnte die "Sportschau" als den "heiligen Gral". Opdenhövel:  "Für mich wird ein Jugendtraum wahr, sie jetzt zu moderieren. Dazu noch ab nächstem Jahr Abendshows im Ersten zu präsentieren, finde ich als Gesamtpaket richtig spitze."

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