Nach der Erstausgabe
Knüwer übergibt "Wired"-Leitung an von Streit
Nachdem die erste Ausgabe der deutschen "Wired" im vergangenen Jahr auf positive Resonanz gestoßen ist, kündigte Condé Nast schon vor einigen Wochen an, in diesem Jahr zwei weitere Ausgaben zu planen. Dass Thomas Knüwer, der die Entwicklungsredaktion der Erstausgabe geleitet hat, nicht dauerhaft den Chefredakteurs-Posten übernehmen würde, war aber von vornherein klar. Nun hat der Verlag einen neuen Mann für diesen Posten gefunden: Alexander von Streit.
Auch Thomas Knüwer wird aber weiterhin dem redaktionellen Führungsteam der "Wired" angehören, künftig in seiner neuen Funktion des Editor-at-Large. Er bleibt somit als Autor und Ideen-Geber an Bord. "Die Entwicklungsredaktion der deutschen 'Wired' zu leiten war für mich ein echtes Herzensprojekt. Über die Möglichkeit, in der neuen Konstellation – im Einklang mit meiner Tätigkeit für kpunktnull – den Titel nun auch längerfristig weiter mitgestalten zu können, freue ich mich daher sehr", so Knüwer. Neben Knüwer ist auch Art Director Markus Rindermann weiter dabei.
Alexander von Streit leitete von 2006 bis August 2011 das von ihm aufgebaute Ressort "Digital" bei "Focus Online". Zuvor war er Chefredakteur des Medienmagazins "Cover" und schrieb als freier Journalist für diverse Publikationen. Zuletzt war er wieder als freier Journalist tätig, ist Mitherausgeber des Non-Profit-Online-Portals "VOCER" und in leitender Funktion beim "Hyperland"-Blog des ZDF, das über Themen des digitalen Wandels und der Netzkultur berichtet, tätig.
"Alexander von Streit ist ein profilierter Journalist und verfügt über eine breite Expertise in den aktuellen Fragestellungen des digitalen Lebens. Ich freue mich sehr, ihn an der Spitze des Redaktionsteams zu wissen", so Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland. Die nächste Ausgabe der "Wired" ist für den 12. April geplant. Sie erscheint als Standalone-Titel und im Bundle mit "GQ" sowie parallel auch als iPad-App.



27.01.2012 - 11:02 Uhr
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