Anna Loos und Regisseur Friedemann Fromm - © ARD/Frédéric Batier
Neue Politserie mit Anna Loos

ARD versucht's erneut mit der "Weissensee"-Taktik

von Alexander Krei
26.10.2015 - 14:44 Uhr

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Die neue Politthriller-Serie "Die Stadt und die Macht" mit Anna Loos in der Hauptrolle wird kurz nach dem Jahreswechsel im Ersten zu sehen sein. Wie bei "Weissensee" wird die Miniserie an drei aufeinanderfolgenden Abenden gesendet.

Das Erste wird bei der Ausstrahlung seiner sechsteiligen Politserie "Die Stadt und die Macht" genauso vorgehen wie kürzlich mit der dritten "Weissensee"-Staffel. Die komplette Staffel soll innerhalb von drei Abenden über die Bühne gehen - gezeigt wird die von Real Film produzierte Miniserie zum Jahresauftakt am 12., 13. und 14. Januar - also Dienstag, Mittwoch und Donnerstag - jeweils um 20:15 Uhr im Doppelpack. Die ARD beschreibt "Die Stadt und die Macht" als "emotionales Familiendrama, spannenden Politthriller und Sittenbild der deutschen Hauptstadt zugleich".

In der Hauptrolle ist Anna Loos zu sehen, die als Rechtsanwältin Susanne Kröhmer den aussichtslos scheinenden Kampf ums Bürgermeisteramt aufnimmt. Erzählt wird vom Ringen um die Macht und vom persönlichen Preis, den Politiker im Dickicht der Hauptstadtpolitik zahlen. Neben Anna Loos wirken unter anderem Burkhardt Klaußner, Thomas Thieme, Renate Krößner, Jürgen Heinrich, Martin Brambach, Stephan Kampwirth und Catrin Striebeck mit. Regie führt Friedemann Fromm, der unter anderem auch schon "Weissensee" inszenierte.

Und darum geht es: Während Susanne Kröhmer zwischen Arbeit in der Kanzlei und Familienplanung jongliert, kommt es nach dem gewaltsamen Tod des korrupten Bauunternehmers Oliver Griebnitz zur Auflösung der großen Koalition. Mit dem Toten war Susanne seit Jugendtagen befreundet. Bei den anberaumten Neuwahlen scheint die konservative Partei chancenlos gegen den mächtigen Degenhardt. Doch nach den mysteriösen Ereignissen sieht sich Susanne in der Pflicht und ergreift gegen den Wunsch ihres Mannes Maik (Stephan Kampwirth) für alle überraschend die Chance, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, um den Bürgern Berlins die Verantwortung für ihre Stadt zurückzugeben.

Das bringt die idealistische Anwältin allerdings auch in Konflikt mit ihrem Vater Karl-Heinz Kröhmer (Thomas Thieme), der als mächtiger Fraktionsführer der Konservativen durch zahlreiche Intrigen mit dem Regierenden Bürgermeister Degenhardt verbunden ist. Der Countdown läuft, in den Umfragen liegt die Kandidatin scheinbar aussichtslos zurück - bis zur Wahl hat Susanne Kröhmer nur sechs Wochen Zeit, um das Blatt zu wenden. Beraten von Spindoktor George Lassnitz (Martin Brambach) kämpft Susanne zunehmend mit fragwürdigen Methoden, um den Rückstand zum populären Degenhardt zu verkürzen - ein Kampf, der sich zerstörerisch auf Susannes Beziehung zu Maik auswirkt.

Dabei spielen auch die Intrigenspiele von Frank Griebnitz (Jürgen Heinrich) eine Rolle, der Degenhardt und Karl-Heinz Kröhmer für den Tod seines Sohnes verantwortlich macht. Je näher der Tag der Entscheidung rückt, desto näher kommt zudem der im Fall Griebnitz recherchierende Journalist Alex (Carlo Ljubek) der Wahrheit über ein Verbrechen, das direkt zu Susannes Familie führt. Für ihre Chance auf Erfolg muss Susanne immer mehr riskieren - ihre Integrität, ihre Ideale, ihre Lebenspläne. Letztendlich muss sie entscheiden, wie weit sie im Auge des Sturms für ihre Ziele gehen kann...

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