Sports-Update vom 12. November

DEL-Quoten ausbaufähig, Sarpei bloggt bei Yahoo

von Alexander Krei
12.11.2012 - 12:06 Uhr

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Social Networks

 

Fußballer Hans Sarpei ist ein echtes Internet-Phänomen - und neuerdings bloggt er auch noch für Yahoo! Eurosport. Derweil hält der DEL-Geschäftsführer die Quoten der Servus TV-Übertragungen noch für ausbaufähig. Neues vom Sport...

  • Deutsche Eishockey Liga
    © DEL
    Seit wenigen Wochen überträgt Servus TV die Spiele der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Bei den Fans muss sich das allerdings erst noch herumsprechen. Zuletzt lagen die Reichweiten meist bei 20.000 bis 30.000 Zuschauern - Werte, die man künftig etwa verzehnfachen möchte. "Das waren die Zahlen die Eurosport in der vergangenen Jahren mit den Übertragungen im Free-TV in der Spitze erreicht hat", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke gegenüber "Sponsors". "Das ist das Potenzial, das Eishockey eigentlich haben sollte. Ich bin mir sicher, dass Servus TV diese Zahlen erreichen wird, wenn der Sender in Deutschland auch mit Hilfe der DEL noch präsenter wird." Mit Blick auf die aktuellen Quoten sagte er, dass das "sicher noch alles ausbaufähig" sei - dennoch gibt man sich zufrieden, da das Feedback bislang sehr positiv ausfalle.
  • Yahoo Deutschland
    © Yahoo
    Im Netz hat Fußballer Hans Sarpei einen gewissen Kultstatus erlangt, nun wird er für Yahoo! Eurosport auch noch als Blogger aktiv. Er tritt gewissermaßen die Nachfolge von Oliver Kahn an, der seit dieser Saison für "Bild.de" schreibt. Einmal pro Woche wird er künftig schreiben - "in gewohnter Lockerheit", verspricht der Sender. "Für Yahoo! Eurosport ist die Verpflichtung von Hans Sarpei ein absoluter Glücksfall - es gibt keinen Zweiten, der so nah am Fußballgeschehen und gleichzeitig so vertraut mit dem Social Web ist", sagte Heiko Genzlinger, Geschäftsführer und Vice President Sales Yahoo Deutschland. Sarpei selbst ist gespannt auf seine neue Aufgabe: "Nach meinen Aktivitäten auf Facebook und Twitter freue ich mich sehr, nun auch in einem eigenen Blog Stellung beziehen zu können. Ich möchte den Leuten mit meinen lustigen Kommentaren ein Lächeln ins Gesicht zaubern."
  • Alexander Rösner
    © Sport1
    Der Abschied von Sport1-Chefredakteur und -Programmchef Alexander Rösner kam in der vergangenen Woche durchaus überraschend - mit sofortiger Wirkung, aber auf eigenen Wunsch verließ er den Sender. Mit Olaf Schröder, der bereits seit 1993 für Sport1 und dessen Vorgänger DSF tätig war, hat man aber bereits schnell einen Nachfolger gefunden, der beide Positionen in Zukunft ausüben wird. Rösners Abgang ist jedoch nicht der erste prominente Abschied in letzter Zeit: So ging Zeljko Karajica als Geschäftsführer von Constantin Sport Medien bereits im März und erst im Sommer verließ mit Florian Nowosad auch dessen Kollege und gleichzeitig Geschäftsführer von Plazamedia das Unternehmen.
  • Bundesliga
    © DFL
    Zwei Abstiege in drei Spielzeiten: Aus Sicht der Deutschen Bahn ist die Entwicklung des Fußball-Zweitligisten Hertha BSC wohl ziemlich enttäuschend. Noch bis zum Saisonende ist die Bahn Hauptsponsor des Klubs - eine Entscheidung, ob das auch in Zukunft so bleiben wird, ist aber noch offen. "Wir haben uns im besten Einvernehmen auf eine Zeitschiene geeignet", betonte Herthas Finanzchef Ingo Schiller gegenüber der "Berliner Morgenpost". Das bedeutet: Erst im Frühjahr ist mit einer Entscheidung zu rechnen. Entscheidend ist der sportliche Erfolg des Vereins. Im Falle eines Wiederaufstiegs würden bundesweite Präsenz und dadurch auch der Marktwert deutlich steigen. 

Sport in Zahlen

  • Sky Logo
    © Sky
    Auch wenn gleich zwölf Tore in zwei Spielen fielen sorgte die Sonntags-Konferenz in der Fußball-Bundesliga nicht für ein gesteigertes Interesse der Fans. 610.000 Zuschauer bedeuteten um 17:30 Uhr sogar eine der niedrigsten Zuschauerzahlen der Saison zu dieser Anstoßzeit. Der Marktanteil lag in der Zielgruppe bei 2,9 Prozent und damit so hoch wie zuvor bei der Partie zwischen Wolfsburg und Leverkusen, die insgesamt von 470.000 Zuschauern gesehen wurde. Einen neuen Saison-Bestwert verbuchte derweil die Konferenz am Samstag, für die sich 1,33 Millionen Zuschauer interessierten. In der Zielgruppe wurde ein starker Marktanteil von 12,4 Prozent gemessen.
  • Sport1
    © Sport1
    Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat am Sonntag mit ihrem Sieg gegen das Team der Slowakei den Deutschland-Cup gewonnen. Bei Sport1 verfolgten am Nachmittag im Schnitt 280.000 Zuschauer die Partie, der Marktanteil lag bei guten 1,3 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel das Interesse mit nur 0,7 Prozent dagegen nicht ganz so groß aus. Das am Tag zuvor übertragene Spiel gegen die Schweiz kam sogar nur auf 0,6 Prozent. Insgesamt hatten 180.000 Zuschauer die Begegnung am Samstag live bei Sport1 verfolgt.

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