Sports-Update vom 17. Juni

Neuer Sportchef beim SWR, Sky-Team bleibt

von Alexander Krei
17.06.2013 - 13:12 Uhr

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Der SWR hat einen neuen Sportchef - einarbeiten muss er sich allerdings nicht. Unterdessen kam es am Wochenende bei der Pokal-Auslosung im Ersten zu einer Panne. Außerdem: Sky setzt bei der Bundesliga weiter auf sein Topspiel-Team.

  • SWR
    © SWR/Gate11
    Harald Dietz
    wird neuer Sportchef beim SWR. Der Verwaltungsrat des Senders hat dem Anstellungsvertrag in seiner Sitzung zugestimmt. Einarbeiten muss sich der 52-Jährige allerdings nicht - er leitet die Hauptabteilung Sport bereits seit Anfang des Jahres kommissarisch. "Harald Dietz hat die Neustrukturierung und Zusammenführung des Sports unter dem Dach der Fernsehdirektion maßgeblich mitinitiiert. Er verfügt über eine langjährige profunde Leitungserfahrung und ist bestens vertraut mit den Strukturen der ARD, der EBU und des ZDF", sagte SWR-Fernsehdirektor Christoph Häuser. "Die Planung und Produktion von Sportveranstaltungen so effizient und attraktiv wie möglich zu gestalten, ist ihm ein hohes Anliegen."
  • Deutsche Telekom Logo
    © Deutsche Telekom
    Nach dem Ende von Liga total wird der Liga total-Cup in diesem Jahr in Telekom-Cup umbenannt. Am übertragenden Sender ändert sich allerdings nichts: Sat.1 wird die vier Spiele am 20. und 21. Juli jeweils ab 16:30 Uhr live zeigen. Zunächst treffen Borussia Mönchengladbach und der HSV aufeinander. Im Anschluss kommt es zum ersten Duell nach dem Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern mit neuem Trainer Pep Guardiola und Borussia Dortmund. Der Telekom-Cup wird mit verkürzten Halbzeiten á 30 Minuten ausgetragen. Steht es nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, fällt die Entscheidung direkt im Elfmeterschießen. Zu sehen sind die Partien übrigens auch auf ran.de.
  • Sportschau
    © WDR
    Bei der Auslosung zum DFB-Pokal ist es am Samstag während der "Sportschau" im Ersten zu einer Panne gekommen. Die Mannschaft von Drittliga-Aufsteiger RB Leipzig bekam von der früheren Fußball-Nationalspielerin Nia Künzer den Fünftligisten Sportfreunde Baumberg zugelost - fälscherlicherweise befand sich das Los von Leipzig allerdings im Topf der Profi-Mannschaften. DFB-Mann Markus Stenger bemerkte den Fehler und schritt ein. Künzer hatte zuvor beim Mischen aus Versehen eine Kugel aus dem Topf der Amateure in den Profi-Topf bewegt. Baumberg, das nun auf den FC Ingolstadt trifft, denkt nun schon über Protest nach. Leipzig sipelt gegen Augsburg.
  • Sky
    © Sky
    Auch in der kommenden Saison wird Sky bei der Übertragung der Bundesliga-Topspiele am Samstagabend auf seine bewährte Mannschaft setzen. Wie der Bezahlsender bestätigte, werden auch nach der Sommerpause Lothar Matthäus, Markus Merk und Jan Åge Fjørtoft die Spiele analysieren. Die Moderation übernimmt weiterhin Sebastian Hellmann. Unterdessen hat der bisherige Bayern-Trainer Jupp Heynckes einen Einsatz als Fußball-Experte abgelehnt. Gegenüber der "Welt" sagte Heynckes: "Soll ich über die Arbeit meines Nachfolgers reden? So etwas mache ich nicht."

Sport in Zahlen

  • Sport1
    © Sport1
    Sport1
    erzielte am Wochenende mit der Übertragung des Confed-Cups hervorragende Quoten. So erreichte das Spiel zwischen Mexiko und Italien am Sonntagabend im Schnitt 680.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 2,8 Prozent in der Zielgruppe. Tags zuvor wollten bereits 460.000 Zuschauer das Spiel zwischen Brasilien und Japan sehen. Am Sonntag wusste dann auch noch das Finale der Basketball-Bundesliga zu überzeugen: 320.000 Zuschauer sahen den Sieg der Bamberger über Oldenburg - der Marktanteil lag bei den 14- bis 49-Jährigen bei 3,7 Prozent.
  • ZDF
    © ZDF
    Beim ZDF kann man mit den Quoten der Übertragung des Confed-Cup-Spiels zwischen Spanien und Uruguay dagegen nicht zufrieden sein. Ab Mitternacht kam die Partie mit 330.000 Zuschauern nicht über einen desolaten Marktanteil von 5,0 Prozent hinaus. Bei den 14- bis 49-Jährigen betrug der Marktanteil lediglich 4,4 Prozent. Nachmittags hatte sich schon nur 630.000 Zuschauer für den sechsten Titel von Roger Federer in Halle begeistern können. Mehr als ein Marktanteil von 5,8 Prozent war für das Spiel zwischen Federer und Michail Juschni am Nachmittag nicht drin.

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