"FR"-Chef Reimers verteidigt Tabloid-Umstellung

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"Wir haben in einem rückläufigen Markt neue Leser gewonnen und die Auflage leicht gesteigert", so Reimers gegenüber dem "Kontakter". "Die Rundschau kam aus einer Talfahrt, die haben wir gebremst und in ein leichtes Wachstum umgewandelt." Dass man durch die Umstellung aufs Tabloid-Format einige Leser verlieren werde, habe man einkalkuliert. Doch durch die Umstellung seien die Leser inzwischen jünger und gebildeter als früher. Zudem sei die Umstellung "Teil eines auf mehrere Jahre angelegten, unternehmerischen Gesamtkonzepts".

Für die Zukunft kündigt er die Schaffung eines zentralen Newsdesks an, der mit dem Umzug in das neue Domizil am Frankfurter Südbahnhof im kommenden Jahr bezogen werden soll. "Dort bauen wir zur Zeit den modernsten Produktionsraum Deutschlands", so Reimers. "Das Thema Medienkonvergenz steht bei uns ganz oben auf der Tagesordnung. Es geht darum, die Inhalteproduktion komplett darauf abzustellen." Ausgebaut werden soll dann auch der Online-Auftritt. "Wir denken an Web-TV, Podcast, Videoslides - das volle Programm", so Reimers. Diese Vorhaben wolle man mit Partnern umsetzen.










