Während die erste Landesmedienanstalt bereits angekündigt hat, sich die geänderten Richtlinien für Gewinnspiele im Rundfunk noch einmal genauer anzuschauen, tut sich in Unterföhring unterdessen beinahe Unglaubliches: Ausgerechnet 9Live, Deutschlands Marktführer im Call-In-Geschäft und wie kein anderer Fernsehsender immer knapp am Rande dessen, was die Medienwächter in Deutschland erlauben, lenkt von sich aus ein und beendet am Freitag freiwillig Call-In-Gewinnspiele für Minderjährige.Auf Anfrage bestätigte 9Live-Sprecherin Sylke Zeidler am Dienstag, dass diese neue Form der sogenannten "Quizbreaker" in dieser Woche bis einschließlich Freitag jeweils um ca. 9.15 Uhr bzw. 10.45 Uhr bei ProSieben bzw. Kabel Eins getestet werden. Zu dem neuen Format betont Zeidler am Dienstag ferner: "Dabei handelt es sich jeweils um ein Gewinnspiel, bei dem die entsprechend gültige Gewinnspielsatzung selbstverständlich berücksichtigt ist." Doch offenbar gefiel das Presseecho auf den DWDL.de-Bericht nicht, was nun dazu führt, dass der Sender erstmals ohne medienrechtlichen Druck auf potentielle Einnahmen verzichtet.
Denn inzwischen ist bekannt: Der Test dieses neuen Quiz-Formats in den Werbepausen von ProSieben und kabel eins wird über diese Woche hinaus verlängert. Aber etwas ändert sich. „Als freiwillige Maßnahme werden wir ab Montag das Mindestalter der Teilnahme auf 18 Jahre hochsetzen, obwohl dies gesetzlich für Gewinnspiele unter drei Minuten nicht vorgesehen ist“, kündigt 9Live-Sprecherin Zeidler an.
Denn inzwischen ist bekannt: Der Test dieses neuen Quiz-Formats in den Werbepausen von ProSieben und kabel eins wird über diese Woche hinaus verlängert. Aber etwas ändert sich. „Als freiwillige Maßnahme werden wir ab Montag das Mindestalter der Teilnahme auf 18 Jahre hochsetzen, obwohl dies gesetzlich für Gewinnspiele unter drei Minuten nicht vorgesehen ist“, kündigt 9Live-Sprecherin Zeidler an.
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