Bild: Süddeutsche ZeitungDrei Gründe werden dem Bericht zufolge bei der "Süddeutschen" für den Erlöseinbruch genannt: Der Verlag werde 2009 erstmals höhere Vertriebs- als Anzeigenumsätze erwirtschaften. Dann belasten die hohen Mietpreise für den Anfang des Jahres bezogenen Neubau am Stadtrand Münchens den Etat. Und die im Vorjahr gemachten Abfindungsangebote wurden wider Erwarten von mehr Kollegen angenommen als erwartet.

Um dem entgegen zu wirken, soll offenbar der Herausgeberrat des Blattes am Dienstag Sparmaßnahmen beschließen. Und am Wochenende danach sollen die Führungskräfte des Hauses zu einer Klausur antreten, bevor am 27. Oktober die Mitarbeiter bei einer Betriebsversammlung informiert werden.
 

 
Eine erste Sparmaßnahme sei laut dem Bericht von "Frankfurter Rundschau" und "Berliner Zeitung" allerdings schon bekannt: Die Einstellung des von der "Süddeutschen" für die Lufthansa produzierten Magazins "Primetime". Davon seien vier Mitarbeiter betroffen.