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NOTBREMSE

Hoffnung aufgegeben: VOX setzt "Frauenzimmer" ab


(18.11.2009) Vor nicht einmal einem Monat wollte der Kölner Fernsehsender VOX wieder einmal seinen Nachmittag umbauen und hoffte endlich auf Besserung. Doch es wurde noch schlimmer. Jetzt fliegt das Prestige-Projekt "Frauenzimmer".

Frauenzimmer
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Erst am 26. Oktober startete das neue Nachmittags-LineUp von VOX. Um 15 Uhr präsentierte Reiner Calmund das "Promi-Kochduell", um 15.30 Uhr war die tägliche Ausgabe von "Prominent" platziert und um 16 Uhr sollte die neue einstündige Talkshow "Frauenzimmer" das Herzstück des neuen Nachmittagsprogramms bilden. Keinen Monat später ist von all dem nicht mehr viel übrig. Vor anderthalb Wochen kürzte VOX bereits das "Frauenzimmer" auf 30 Minuten und trennte sich von Calmunds "Promi-Kochduell". Bessere Quoten brachte aber auch das nicht. Und so zog man in Köln-Ossendorf am Mittwoch die Notbremse.

"Leider ist die Zuschauerresonanz auf Frauenzimmer in den vergangenen vier  Wochen nicht gestiegen. Daher haben wir uns schweren Herzens entschlossen, Frauenzimmer aus dem Programm zu nehmen", sagt VOX-Sprecherin Corinna Teuner. Schon am kommenden Freitag läuft die Talkshow "Frauenzimmer" zum letzten Mal. Damit ändert sich das Nachmittagsprogramm von VOX ab kommenden Montag erneut. Während das Boulevardmagazin "Prominent" als einziges Format des Ende Oktober gestarteten neuen Nachmittags weiterhin um 16 Uhr zu sehen ist, nimmt um 16.30 Uhr dann die Dokusoap "Menschen, Tiere und Doktoren" den Sendeplatz von "Frauenzimmer" ein. Die Dokusoap lief bislang schon ab 17 Uhr und wird ab kommenden Montag um 30 Minuten verlängert.
 



 
Trotz des "Frauenzimmer"-Flops will man sich bei VOX nicht entmutigen lassen. Sprecherin Teuner gegenüber DWDL.de: "Wenn neue Ideen nicht funktionieren, dann ist das natürlich schmerzlich. Schlimmer aber ist es, gar keine Ideen zu haben. Deshalb werden wir weiterhin Neues ausprobieren, auch auf die Gefahr hin, dass nicht jeder Versuch ein Treffer sein kann." Und zum gescheiterten Format ergänzt sie: "Alle sieben Frauen und das Produktionsteam haben viel persönliches Engagement und Herzblut in das Projekt gesteckt, um dieses international erfolgreiche Format auch in Deutschland zu etablieren. Aber die Zuschauer haben das Format deutlich abgelehnt."



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