WAZ-Gruppe trennt sich von Franken-Zeitungen

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Die Titel waren der WAZ-Gruppe zufolge - anders als die Titel in ihrem Kerngebiet - zwar "durchaus ertragreich", der Management-Aufwand habe aber "in keinem Verhältnis zum Umsatz-Beitrag" gestanden, so WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach. Die WAZ wollte ursprünglich im nordbayerischen Raum weiter expandieren, derzeit bestehe aber "keine Wachstumsperspektive" mehr. Daher habe man sich entschieden, sich von dieser "publizistischen Enklave" zu trennen.

Stattdessen will sich die WAZ-Gruppe nun wieder auf ihre Kerngebiete konzentrieren, also NRW, Thüringen sowie Braunschweig. In der Mediengruppe Oberfranken erscheinen bereits unter anderem die Zeitungen "Fränkischer Tag" in Bamberg und das "Coburger Tageblatt", die "Bayerische Rundschau" sowie diverse Anzeigenblätter wie der "Bayreuther Sonntag". "Die nun erworbenen Titel und Beteiligungen ergänzen unser Produkt- und Markenportfolio in hervorragender Weise. Damit verstärken wir uns in unseren Kernkompetenzen, der regionalen Information und der regionalen Vermarktung", so Philipp Magnus Froben, Geschäftsführer der Mediengruppe Oberfranken.



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