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TRENNUNG

Vox will Sendelizenz künftig ohne dctp beantragen


(09.03.2010) Ein Relikt aus den Gründungsjahren soll verschwinden: Der Sender Vox will ab dem kommenden Jahr seine Sendelizenz alleine - ohne dctp - halten. Die Zusammenarbeit der Unternehmen soll fortgesetzt werden.

Stellt seine Inhalte bei dctp.tv jetzt auch ins Netz: Alexander Kluge
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Vox will künftig seine Sendelizenz alleine tragen. Wie das Branchenmagazin "Kontakter" berichtet, verhandelt der Sender derzeit mit seinem Partner dctp über ein Ende der bisherigen Lizenzpartnerschaft. Der Hintergrund: Die derzeitige Sendelizenz von Vox hält der Sender gemeinsam mit Alexander Kluges dctp, die pro Woche 16 Stunden Programm beisteuert.

Dem Bericht zu folge verhandelt man derzeit über das Ende der Partnerschaft in der ihrer bisherigen Form zum Auslaufen der aktuellen Lizenz zum Jahresende. "Nach Absprache mit dctp wird Vox dieses Mal die Sendelizenz allein beantragen", sagte Sendersprecherin Corinna Theuner dem "Kontakter". Beide Unternehmen stellen fest, dass man die "gute Zusammenarbeit" fortsetzen werde.
 



 
Mit einer Lizenz, die allein von Vox gehalten wird, erhält der Sender mehr Flexibilität in der Programmplanung, da die Sendeplätze für die dctp-Formate vertraglich derzeit genau festgelegt sind. Zu den dctp-Angeboten gehören unter anderem "Spiegel TV" und "Süddeutsche TV". In diesem Jahr ist dctp 26 Mal mit einer Reportage bei Vox in der Samstags-Primetime vertreten. Mit dieser Programmfarbe feiert der Sender auf dieser Zeitschiene seit längerem ordentliche Erfolge. Wie die Partnerschaft zwischen dctp und Vox künftig aussehen wird, ist derzeit unklar.



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