Es scheint so als würde Kabel Deutschland seinen Börsengang problemlos über die Bühne bringen können - was angesichts des immer noch schwierigen Börsenumfelds im Vorfeld nicht wirklich sicher war. Schon drei Tage vor dem Ablauf der Zeichnungsfrist wurden einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge aber alle Papiere gezeichnet.
Die "FTD" beruft sich dabei auf potentielle institutionelle Investoren und mit dem Vorgang vertraute Kreise. Dem KDG-Mehrheitseigentümer Providence Partners fließen pro Aktie zwischen 21,50 und 25,50 Euro zu. Insgesamt werden somit bis zu 880 Millionen Euro erlöst. Weil mit dem Börsengang keine Kapitalerhöhung einher geht, profitiert das Unternehmen Kabel Deutschland selbst nicht finanziell vom Börsengang.
Die Erstnotiz von Kabel Deutschland an der Börse ist für den kommenden Montag geplant. Kabel Deutschland gilt als Kandidat für eine Aufnahme in den MDax.
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