Foto: PixelquelleNachdem die Dachgesellschaft des Kabelnetzbetreibers Primacom kürzlich Insolvenz anmelden musste, gibt es zumindest kurzfristig positive Nachrichten von dem Unternehmen. In Gesprächen mit den Banken habe man in den letzten Tagen wichtige Fortschritte in der Stabilisierung des operativen Geschäfts erzielt, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Damit habe man den ersten Meilenstein für die finanzielle Restrukturierung von Primacom umgesetzt.

Konkret heißt das, dass die Banken neue Kreditlinien über ein Volumen von 15 Millionen Euro bewilligt haben. Zudem habe man das Unternehmen von Zahlungsverpflichtungen von weiteren 15 Millionen Euro über die nächsten Monate hinweg freigestellt. Damit hat man aus Sicht der Geschäftsführung nun ausreichende finanzielle Mittel zur weiteren Verfolgung des Wachstumskurses des Unternehmens zur Verfügung.

Das Unternehmen sieht darin einen Beweis, dass die Kreditgeber dem Geschäftsmodell wie auch dem Management "vollstes Vertrauen entgegenbringen". Vor allem hat Primacom mit den Vereinbarungen nun erst einmal Zeit gewonnen. In den nächsten Wochen werde man nun intensiv daran arbeiten, die Refinanzierung der Primacom-Gruppe abzuschließen.