Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Nachdem die ARD 2022 schon einmal einen 90-Minüter zur Serie "Die Kanzlei" zeigte, stand am Freitagabend mit "Weites Land" nun wieder ein Film auf dem Programm. Die Bilanz fällt durchmischt aus: 3,83 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen zu, das ist für den Freitagabend-Sendeplatz kein schlechter Wert, der Marktanteil belief sich auf 15,8 Prozent beim Gesamtpublikum.

Allerdings gab es noch nie eine reguläre Folge der Serie, die weniger Publikum erreicht hätte, der Staffel-Schnitt der letzten Staffel lag auch ohne zeitversetzte Nutzung um rund 900.000 höher. Und während die Serie zuletzt auch beim jungen Publikum schöne Erfolge mit häufig zweistelligen Marktanteilen feiern konnte, blieb der "Kanzlei"-Film mit 5,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen blass. Die vor allem beim jungen Publikum starke Konkurrenz durch die Darts-WM dürfte hier auch eine Rolle gespielt haben.

Der Sieg beim Gesamtpublikum ging am Freitagabend wie gewohnt hingegen an an den Krimi-Abend im ZDF. "Die Chefin" meldete sich dort vor im Schnitt 5,29 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern zurück, was starken 22,0 Prozent Marktanteil entsprach. Allerdings war es die geringste Reichweite für eine Folge der "Chefin" seit 2019 - zumindest was die lineare Ausstrahlung angeht. Die Folgen stehen auch seit Anfang Dezember bereits zum Streamen bereit. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen belief sich auf 6,9 Prozent.

"Die Chefin" lief aber in jedem Fall wieder stärker als andere Freitags-Krimis zuletzt, was auch der "SOKO Leipzig" im Anschluss zur höchsten Reichweite seit Monaten verhalf: 4,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen zu, der Marktanteil lag bei 18,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 5,7 Prozent Marktanteil erreicht.

Später am Abend zeigte das ZDF dann eine weitere Folge von "Welke & Pastewka - Wiedersehen macht Freude". Nach den zuletzt ziemlich ernüchternden Quoten an Weihnachten sah es diesmal deutlich besser aus: 1,82 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer wurden gezählt, das waren 840.000 mehr als am 26. Dezember. Der Marktanteil belief sich auf 13,5 Prozent, auch bei den Jüngeren sah es mit 9,0 Prozent Marktanteil (14-49) gut aus.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;