Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

RTL hat mal wieder eine sehr erfolgreiche 3-Millionen-Woche von "Wer wird Millionär?" hinter sich gebracht. Bereits zwischen Montag und Donnerstag sahen im Schnitt etwas mehr als 3 Millionen Menschen zu und der Marktanteil in der klassischen Zielgruppe (14-49) lag bei mehr als 16 Prozent. Diese Werte hat das Finale nun noch deutlich toppen können, 3,78 Millionen Menschen sahen hier zu und trieben den Gesamt-Marktanteil auf 18,2 Prozent nach oben. 

Noch besser lief es beim jungen Publikum: In der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielte Günther Jauch starke 20,1 Prozent Marktanteil, 790.000 Menschen in diesem Alter sahen im Schnitt zu. Und in der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen wurden ebenfalls starke 18,8 Prozent gemessen. Am kommenden Montag geht es bei RTL mit einer regulären Ausgabe von "Wer wird Millionär?" weiter. 

Auch ein Vergleich mit früheren 3-Millionen-Wochen ist spannend: Vor einem Jahr lief vor allem das Finale deutlich besser, bereits vorläufig gewichtet kam die Sendung damals auf 4,36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Bei der endgültigen Gewichtung der TV-Quoten stieg die Reichweite noch auf 4,47 Millionen, der Marktanteil (14-49) lag damals bei 21,1 Prozent. Mit durchschnittlich 15,9 Prozent Marktanteil in der erweiterten Zielgruppe (14-59) ist die nun zu Ende gegangene Spezialwoche jedoch die erfolgreichste in der Geschichte der Sendung gewesen. 

Geschlagen geben musste sich "Wer wird Millionär?" am Freitag nur den ZDF-Krimis. "Die Chefin" kam zur besten Sendezeit auf 5,73 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, "SOKO Leipzig" lag danach noch bei 4,61 Millionen. Mit 23,1 und 18,9 Prozent Marktanteil kann man in Mainz sehr zufrieden sein. Eine zweite neue Folge von "SOKO Leipzig" lag später noch bei 3,40 Millionen und 15,5 Prozent. Und während in der Altersklasse 14-49 nur 8,5, 6,8 und 6,1 Prozent drin waren, lief es bei 14-59 mit 14,1, 11,5 und 9,7 Prozent schon spürbar besser. Den Primetime-Sieg bei den 14- bis 59-Jährigen sicherte sich trotzdem die Quizshow bei RTL. 

Das ZDF konnte im weiteren Verlauf des Abends aber auch noch beim jungen Publikum den Marktanteil steigern. Das "heute journal" informierte 2,64 Millionen Menschen. Damit waren nicht nur insgesamt gute 14,9 Prozent Marktanteil drin, sondern auch bei den 14- bis 49-Jährigen zufriedenstellende 10,3 Prozent. Ein "heute-show spezial" ("Probleme, die wir auch 2026 nicht lösen werden") mit Lutz van der Horst und Fabian Köster steigerte sich im Anschluss noch leicht auf 11,3 Prozent, die Gesamtreichweite lag hier bei 1,82 Millionen. 

Ziemlich ernüchternd verlief der Abend dagegen für Das Erste, dort setzte man aber auch nur auf die Wiederholung der Komödie "Landfrauen - Wir können auch anders!". Diese wurde von 2,42 Millionen Menschen gesehen, das entsprach 9,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Die "Tagesthemen" lagen danach bei 2,17 Millionen sowie 9,4 Prozent. Und eine Wiederholung von "Morden im Norden" fiel am späten Abend noch auf 7,3 Prozent zurück. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;