
Dass das DHB-Team bei der EM schon in der Vorrunde ausscheiden könnte, hat den Druck erhöht - und die Augen der Sportwelt auf das Match gegen Spanien gelegt. Das ZDF profitierte am Montagabend spürbar von der Wichtigkeit des Spiels: 6,97 Millionen Menschen verfolgten die Übertragung des Spiels, das Deutschland am Ende knapp gewann. Das Vorrunden-Aus ist damit abgewendet, das Team von Trainer Alfred Gislason steht in der Hauptrunde.
Schon beim Gesamtpublikum konnte man sich in Mainz über einen hervorragenden Marktanteil in Höhe von 27,7 Prozent freuen. Und natürlich war man mit den fast 7 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern der mit Abstand stärkste Sender, kein anderes Format kam auch nur in die Nähe dieser Reichweite. Noch besser lief es jedoch beim jungen Publikum: Bei den 14- bis 49-Jährigen führten 1,81 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zu 35,6 Prozent, bei den 14- bis 59-Jährigen wurden 30,5 Prozent gemessen.
In einer kurzen Unterbrechung um kurz nach 21 Uhr sendete das ZDF eine Ausgabe des "heute journals", das von mehr als 6 Millionen Menschen gesehen wurde. Und auch das Nachrichtenmagazin lag in der Altersklasse 14-49 bei mehr als 30 Prozent Marktanteil. Die "Sportstudio"-Reportage "Köster & Knorr Auf dem Weg an die Handball-Weltspitze" holte später bei den Jüngeren noch 15,2 Prozent, insgesamt ging die Reichweite jedoch auf 1,67 Millionen zurück, das sorgte beim Gesamtpublikum für nur noch 10,6 Prozent.
Mit einem Tagesmarktanteil in Höhe von 17,3 Prozent ist das ZDF am Montag jedenfalls nicht zu schlagen gewesen. Und auch bei 14-49 (16,0 Prozent) und 14-59 (14,2 Prozent) schoben sich die Mainzer im Quoten-Ranking auf Platz eins. Geschafft hat man das auch mit einer gewohnt starken Daytime: "Küchenschlacht", "Bares für Rares", "heute - in Europa" und "Rosenheim-Cops" erzielten nicht nur insgesamt, sondern auch beim jungen Publikum extrem hohe Quoten. Die "SOKO" aus Potsdam unterhielt zudem am Vorabend mehr als 3 Millionen Menschen.
Im Kontrast dazu stand "WISO": Mit der Doku "My Make or Break - Wie will ich arbeiten?" erzielte das ZDF-Format nur einen schwachen Marktanteil in Höhe von 5,8 Prozent, 1,27 Millionen Menschen sahen zu. Das war die mit Abstand niedrigste Reichweite, die das ZDF zwischen 14:15 und 23:15 Uhr einfahren konnte. Ohne diesen Durchhänger wäre die Dominanz des ZDF am Montag noch stärker ausgefallen.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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