
Nachdem "Wer stiehlt mir die Show?" vor zwei Wochen noch einen hervorragenden Start hingelegt hatte, ging es schon in Woche 2 deutlich bergab. Dieser Trend setzte sich an diesem Sonntag nun fort: 0,82 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die dritte Folge bei der linearen Ausstrahlung, das waren 140.000 weniger als sieben Tage zuvor und 270.000 weniger als beim Staffelauftakt. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum sank dadurch auf 4,0 Prozent. Die lineare Reichweite fiel damit erneut auf das bisherige Allzeit-Tief aus dem Finale der vorhergehenden Staffel zurück.
In der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ist die Show für ProSieben zwar weiterhin ein Erfolg, auch dort ging es aber deutlich nach unten: 12,7 Prozent standen diesmal noch auf dem Konto, das waren 2,7 Prozentpunkte weniger als sieben Tage zuvor, beim Staffelauftakt lag der Marktanteil vor Einrechnung der zeitversetzten Nutzung sogar bei über 18 Prozent. Die nachfolgende Wiederholung von "Experte für alles" lief mit 6,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen dann ziemlich mau.
Die Show-Konkurrenz von Vox konnte davon nicht profitieren, auch "Grill den Henssler" gab leicht nach. Der Marktanteil sank im Vergleich zur Vorwoche bei den 14- bis 49-Jährigen um einen Prozentpunkt auf 5,8 Prozent, bei den 14- bis 59-Jährigen ebenfalls um einen Prozentpunkt auf 6,3 Prozent. Die Gesamt-Reichweite lag mit im Schnitt 1,16 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern aber deutlich höher als bei ProSieben.
Der klare Tagessieg in allen Altersgruppen ging stattdessen wie sonntags üblich an den "Tatort", der sogar die höchste Reichweite seit Mitte Januar einheimste. 8,62 Millionen Krimi-Fans entschieden sich für den neuesten Fall aus Frankfurt, das entsprach herausragenden 33,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum, 31,1 Prozent waren es bei den 14- bis 59-Jährigen, 26,1 Prozent in der Altersgruppe 14-49. Bei letzterer war "WSMDS" zwar der stärkste Verfolger in der Primetime - allerdings mit einem weniger als halb so hohen Marktanteil. Beim Gesamtpublikum ging Platz 2 wieder ans ZDF, wo der "Inga Lindström"-Film "Ein Sommer voller Wunder" mit 3,19 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern aber nicht über mäßige 12,5 Prozent Marktanteil hinaus kam.
RTL setzte mit dem Film "Wonka" zwar auf eine Free-TV-Premiere, wurde dafür aber nicht belohnt: Die Marktanteile lagen bei dürftigen 7,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen und 7,2 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen. 1,05 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen zu. Sat.1 erreichte mit "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" 0,8 Millionen Personen, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag vor allem wegen der längeren Laufzeit bei besseren 8,8 Prozent. In der erweiterten Zielgruppe 14-59 wurden 7,0 Prozent Marktanteil erzielt. Kabel Eins kann mit Marktanteilen von 4,1 Prozent (14-49) und 4,6 Prozent (14-59) für Dante's Peak ganz zufrieden sein und erreichte insgesamt sogar ein paar Leute mehr als Sat.1: 0,81 Millionen waren es im Schnitt. RTLzwei kam mit "Stirb langsam 2" nicht über eine Gesamt-Reichweite von 0,49 Millionen und einen Zielgruppen-Marktanteil von 3,2 Prozent (14-49) hinaus.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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