
Als sich Veronica Ferres, Tim Oliver Schultz und Salka Weber in der vergangenen Woche mit dem "Alpentod"-Krimi bei RTL zurückmeldeten, waren viele Menschen mit dabei. Die Reichweite blieb aber ziemlich klar unter der 3-Millionen-Marke hängen. Eine Woche später hat der Krimi diese Hürde genommen: 3,04 Millionen Menschen sahen sich den neuesten Film der Reihe an, der Marktanteil lag bei starken 14,0 Prozent.
Wie bei den anderen RTL-Krimis auch, ist "Alpentod" beim jungen Publikum jedoch sehr schwach gewesen. 210.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sorgten diesmal sogar nur für 5,4 Prozent Marktanteil, schlechter lief es noch nie für einen RTL-Krimi auf diesem Sendeplatz. In Köln schaut man mittlerweile aber bekanntlich lieber auf die erweiterte Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen, dort lief es angesichts von 9,9 Prozent schon wesentlich besser.
In der klassischen Zielgruppe lag RTL am Dienstag auf einem Niveau mit Vox, was für beide Sender kein sonderlich erfreuliches Ergebnis war. Bei Vox erreichte man mit "Die Welpen kommen" nur 5,2 Prozent Marktanteil, insgesamt schalteten 900.000 Menschen ein. Damit lag man beim jungen Publikum auch recht klar hinter RTLzwei, wo "Armes Deutschland" 6,6 Prozent Marktanteil verzeichnete. Die Gesamtreichweite der Sozialdoku lag bei 580.000.
Etwas bergauf ging es unterdessen für die Sat.1-Reportagereihe "Ronzheimer". In der letzten Ausgabe der Staffel ging es um den Rechtsruck in Deutschland, das wollten 550.000 Menschen sehen. Es war die zweithöchste Reichweite der Staffel. In der klassischen Zielgruppe wurden 6,3 Prozent Marktanteil gemessen. Damit lag "Ronzheimer" immerhin wieder auf Höhe des Senderschnitts, nachdem man diesen zuletzt gleich mehrfach sehr deutlich verfehlt hatte.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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