Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mehr als 12 Millionen Menschen haben sich am Dienstagabend alleine im ZDF das WM-Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich angesehen. Gegen diese Übermacht schlug sich Das Erste sowohl insgesamt als auch beim jungen Publikum am besten: Den Krimi "Harter Brocken: Der Waffendeal" sahen dort zur besten Sendezeit 2,40 Millionen Menschen, das entsprach 10,8 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 4,3 Prozent und 190.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen. 

"Donna Leon - Blutige Steine" tat sich später schon schwerer, erreichte aber trotzdem noch eine Reichweite in Höhe von 1,51 Millionen. Damit waren immerhin noch 6,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum drin, bei den  Jüngeren sackte der Wert auf schlechte 1,7 Prozent ab. Einen Krimi hatte übrigens auch RTL anzubieten - und mit einem alten "Dünentod" unterhielt man auch tatsächlich 1,14 Millionen Menschen. Diese ansehnliche Reichweite führte immerhin zu 5,1 Prozent Marktanteil, in der klassischen Zielgruppe waren es jedoch nur 1,9 Prozent. "Extra" lag später bei 2,8 Prozent. 

Ähnlich verlief der Abend für Sat.1: Drei Wiederholungen von "Navy CIS" schwankten zwischen Marktanteilen in Höhe von 1,7 und 3,8 Prozent, weil vor allem das junge Publikum fehlte. Insgesamt sahen teilweise aber 890.000 Personen zu, was kein ganz schlechtes Ergebnis ist. Eine alte Ausgabe von "Schlag den Star" erreichte bei ProSieben zur gleichen Zeit nur 310.000 Menschen, die Show-Wiederholung lief allerdings auch bis weit nach Mitternacht. In der Zielgruppe wurden schlechte 2,9 Prozent Marktanteil gemessen. 

Sehr zufrieden sein kann man unterdessen bei DMAX: Der Männersender schaffte es sowohl mit "110 Hannover - Im Visier der Polizei" als auch mit "Die Grenzschützer" in die Top 25 der meistgesehenen Sendungen in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Die Formate erreichten aus dieser Altersklasse 130.000 bzw. 120.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, was 3,8 und 1,9 Prozent Marktanteil entsprach. Das sind, vor allem angesichts der starken WM-Konkurrenz, richtig gute Werte. Insgesamt sahen 310.000 und 200.000 Personen zu. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;