
Über die Waldbrände in Frankreich und Spanien wird aktuell viel berichtet, auch ein "Weltspiegel extra" machte die Situation am Mittwochabend zum Thema - und damit war man richtig erfolgreich. 1,13 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 10,6 Prozent Marktanteil sind zwar kein überragendes Ergebnis, die Sendung war aber vor allem beim jungen Publikum extrem gefragt. Die Reichweite bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei 280.000, das entsprach einem durchschnittlichen Marktanteil in Höhe von 16,0 Prozent.
Damit hat das "Weltspiegel extra" gleich mehrere Rekorde aufgestellt: Die Sendung war die meistgesehene des Senders nach 20:15 Uhr beim jungen Publikum. Und zum ersten Mal überhaupt holte ein "Weltspiegel extra" einen zweistelligen Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, auch die regulären Ausgaben des Formats schaffen das nur ganz selten. Auch die Doku "Krypto-Krieg" verzeichnete später übrigens noch starke 12,1 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum, insgesamt sorgten 700.000 Zuschauerinnen und Zuschauer für 8,6 Prozent.
Das Erste war beim jungen Publikum nicht den ganzen Abend so erfolgreich: Mit der Wiederholung des Fernsehfilms "Saat des Terrors" waren nur 5,9 Prozent Marktanteil drin, "Plusminus" lag später bei 6,0 Prozent. Der Krimi erreichte zur besten Sendezeit aber immerhin 12,3 Prozent beim Gesamtpublikum, 2,21 Millionen Menschen sahen zu. Das Politik-Magazin sahen lediglich 1,60 Millionen Personen.
Meistgesehene Sendung in der Primetime war jedoch "Aktenzeichen XY" im ZDF. 4,05 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten insgesamt für starke 22,5 Prozent Marktanteil und bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ebenfalls sehr gute 22,8 Prozent gemessen. "Backstage - Aktenzeichen XY… Ungelöst" war im Vorfeld dagegen kein Erfolg, hier verzeichnete das ZDF lediglich eine Reichweite in Höhe von 1,09 Millionen. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei schwachen 6,6 Prozent.
Ebenfalls recht überschaubar war das Interesse an "Was nun, Herr Frei?". 1,45 Millionen Menschen sahen den ersten längeren TV-Auftritt von Thorsten Frei, dem neuen Fraktionsvorsitzenden der Union im Bundestag. Damit kamen die Mainzer auf 10,0 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum, bei den 14- bis 49-Jährigen waren nur 3,7 Prozent drin. Das Erste verzeichnete mit einem "Brennpunkt" um 20:15 Uhr zu den Personalveränderungen von Friedrich Merz 3,00 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, damit waren 17,1 (gesamt) und 11,4 (14-49) Prozent drin. Die "Tagesschau" war mit ihren 4,42 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern kurz zuvor die stärkste Sendung des Tages.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.15; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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