Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Wenn schon alles in Bewegung ist und sich ständig verändert, dann kann man sich in Deutschland doch zumindest auf eins verlassen: Krimis gehen immer. Täglich werden in der Primetime viele Krimi-Produktionen gezeigt und vor allem ARD und ZDF fahren damit nicht selten sehr gut. An diesem Dienstag hatten die beiden Hauptprogramme jedoch andere Formate im Angebot, sodass die Krimi-Tür für andere Sender offen stand - das wussten vor allem der WDR und ZDFneo zu nutzen. 

So wiederholte das WDR Fernsehen zur besten Sendezeit einen über 14 Jahre alten Münster-"Tatort" mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers. 1,57 Millionen Menschen sahen dabei zu und trieben so den Marktanteil auf 7,7 Prozent in die Höhe. Im WDR-Sendegebiet wurden sogar 11,5 Prozent gemessen. ZDFneo unterhielt zur gleichen Zeit mit "Helen Dorn" 1,35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, das entsprach ebenfalls sehr guten 6,6 Prozent. 

Der insgesamt reichweitenstärkste Sender war um 20:15 Uhr nichtsdestotrotz Das Erste: Mit einer Wiederholung von "Die Kanzlei" erreichte man 2,89 Millionen Menschen, damit waren 14,0 Prozent Marktanteil drin. "In aller Freundschaft" lag im Anschluss nur bei 2,12 Millionen und 10,7 Prozent - auch hierbei handelte es sich um eine alte Folge. "Report Mainz" steigerte sich danach leicht auf 11,3 Prozent, etwas mehr als 2 Millionen Menschen sahen sich das Magazin an. Beim jungen Publikum schwankten die Marktanteile zwischen 7,1 und 8,4 Prozent. 

Das ZDF war damit beim jungen Publikum erfolgreicher unterwegs, verzeichnete aber insgesamt niedrigere Reichweiten. 2,22 Millionen Menschen sahen "ZDFroyal: Kommt Prinz Harry zurück?" und bescherten den Mainzern so 10,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum, bei den Jüngeren wurden 8,8 Prozent gemessen. "Frontal" steigerte sich sogar auf 9,5 Prozent, die Gesamtreichweite fiel mit 2,02 Millionen jedoch etwas niedriger aus. Das "heute journal" informierte schließlich 3,08 Millionen Menschen über die Ereignisse des Tages, damit waren 16,8 (insgesamt) und 13,7 Prozent (14-49) drin. 

Im weiten Verlauf des Abends meldete sich Markus Lanz mit seiner gleichnamigen Talkshow im ZDF zurück. 970.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren mit dabei, was zu einem überschaubaren Marktanteil in Höhe von 9,6 Prozent führte. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es besser, hier kam die Sendung auf 10,5 Prozent. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.15; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;