Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Seit Freitagabend rollt nun auch in der 1. Fußball-Bundesliga wieder der Ball - und das Interesse am Auftaktspiel war riesig. Den 5:1-Sieg des FC Bayern München gegen den VfB Stuttgart verfolgten im Free-TV in Sat.1 während der ersten 45 Minuten im Schnitt 4,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, nach der Halbzeitpause stieg die Reichweite dann nochmal leicht auf 4,48 Millionen an. Damit wurden vor allem in Hälfte 1 die Werte des Vorjahres nochmal übertroffen, Sat.1 kann sich über die besten Bundesliga-Auftaktquoten seit drei Jahren freuen.

Sat.1 sicherte sich damit auch den klaren Tagessieg, sowohl beim Gesamtpublikum als auch in beiden Zielgruppen-Definitionen 14-49 und 14-59. Beim Gesamtpublikum betrug der Marktanteil zunächst 20,4 Prozent und stieg in der zweiten Halbzeit auf 22,7 Prozent an, bei den 14- bis 59-Jährigen wurden 28,0 und 28,8 Prozent erreicht, bei den 14- bis 49-Jährigen sogar 34,4 und 34,7 Prozent.

Sat.1 punktete zudem auch schon vor dem Anpfiff: Die Vorberichterstattung ab 19:52 Uhr kam bereits auf 20,8 Prozent Marktanteil in der klassischen und 15,9 Prozent in der erweiterten Zielgruppe, nach dem Abpfiff blieben bei der Nachberichterstattung noch 1,27 Millionen dran, mit 14,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen und 12,0 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen kann man in Unterföhring ebenfalls zufrieden sein.

Neben Sat.1 übertrug auch Sky das Spiel - und auch für den Pay-TV-Anbieter lief es sehr gut. Weitere 0,82 Millionen Fußball-Fans schalteten hier ein, was beim Gesamtpublikum 4,0 Prozent Marktanteil entsprach. In der klassischen Zielgruppe erzielte Sky sogar einen hervorragenden Marktanteil von 10,4 Prozent. Bei den 14- bis 59-Jährigen waren 7,4 Prozent Marktanteil drin. Auch diese Zahlen lagen deutlich über den Vorjahreswerten.

Für die Freitags-"Sportschau" blieb am späten Abend dann allerdings nicht mehr allzu viel vom Kuchen übrig: 0,74 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen hier noch zu. Mehr als 6,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und 3,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen waren hier nicht mehr drin. In der Primetime hatte sich Das Erste mit dem Film "Liebe braucht Meer" noch recht wacker gehalten: 2,91 Millionen schalteten ein, 14,0 Prozent betrug der Marktanteil beim Gesamtpublikum, 8,4 Prozent bei den Jüngeren. Noch etwas mehr Leute erreichte das ZDF zunächst mit "Die Chefin", die 3,44 Millionen einschalteten (16,7 Prozent Marktanteil), die "SOKO Leipzig" lag danach mit einer Reichweite von 2,62 Millionen aber nur noch bei 12,7 Prozent.

Bei den 14- bis 49-Jährigen erging es RTL noch am Besten: "So klingt Deutschland" erreichte am Freitagabend einen Marktanteil von 8,4 Prozent in der klassischen Zielgruppe, bei den 14- bis 59-Jährigen sah es mit 9,5 Prozent angesichts der starken Konkurrenz sogar ziemlich ordentlich aus. 1,09 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen insgesamt zu. ProSieben kam mit "The Batman" nicht über ganz magere 3,4 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe hinaus, RTLzwei ging mit 1,2 Prozent für "Fury - Herz aus Stahl" völlig unter, auch Kabel Eins brachte es mit "Navy CIS: Origins" nur auf Marktanteile unter 2 Prozent. Bei Vox lief "First Dates Hotel"mit 3,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen ebenfalls sehr schwach.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.15; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;