Bud Spencer, Terence Hill© kabel eins
Für kabel eins hat es sich ausgezahlt, am ersten Weihnachtsfeiertag alles auf die Karte "Bud Spencer & Terence Hill" zu setzen. Zwischen 10:22 Uhr und 20:15 Uhr liefen fünf Filme mit dem schlagkräftigen Duo am Stück - und sie alle holten hervorragende Quoten. Am Vormittag dauerte es zunächst wohl noch ein bisschen, bis die Bud Spencer-Fans die Marathon-Programmierung gefunden hatten. Der erste Film "Buddy haut den Lukas" war in jedem Fall der schwächste des Tages, lag mit 8,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe aber bereits weit über dem Senderschnitt. 670.000 Zuschauer sahen bereits am Vormittag zu.

Zur Mittagszeit stieg der Marktanteil dann mit "Zwei außer Rand und Band" auf grandiose 12,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe an, 1,25 Millionen Zuschauer sahen zu dieser Zeit zu. "Zwei bärenstarke Typen" verfolgten ab 14 Uhr dann sogar 1,5 Millionen Zuschauer, der Marktanteil in der Zielgruppe hielt sich bei stolzen 12,0 Prozent. Selbst beim Gesamtpublikum erreichten die beiden mittäglichen Filme über 10 Prozent Marktanteil.

Im weiteren Verlauf wurden angesichts der stärkeren Konkurrenz dann zwar keine zweistelligen Marktanteile mehr erreicht,doch auch "Vier Fäuse für ein Halleluja" schlug sich mit 9,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe ab 16:08 Uhr noch sehr respektabel, ebenso "Die rechte und die linke Hand des Teufels", das am Vorabend noch 8,6 Prozent Marktanteil erzielte. Die absolute Zuschauerzahl war zu diesem Zeitpunkt auf tolle 1,85 Millionen angestiegen.

Während es für kabel eins tagsüber also hervorragend lief, tat sich der Sender in der Primetime deutlich schwerer. Der Western "Spiel mir das Lied vom Tod" blieb um 20:15 Uhr bei mäßigen 5,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen. Kleiner Trost: Mmit insgesamt 1,79 Millionen Zuschauern reichte es beim Gesamtpublikum noch für starke 5,9 Prozent Marktanteil. "Es war einmal in Amerika" lief später am Abend dann sogar richtig schlecht: 3,9 Prozent Marktanteil waren das ernüchternde Ergebnis in der Zielgruppe.