ARD-Check © ARD/Thorsten Jander
Weniger als zwei Millionen Zuschauer

Zuschauer schalten beim "ARD-Check" im Ersten ab

von Alexander Krei
20.10.2015 - 08:57 Uhr

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Den Rundfunkbeitrag muss zwar - fast - jeder zahlen, doch für die Diskussion über das ARD-Programm konnten sich am Montag dann doch nur wenige begeistern. Deutlich weniger als zwei Millionen Zuschauer schalteten den "ARD-Check" ein.

Am Montagabend stellten sich der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor und WDR-Intendant Tom Buhrow eineinhalb Stunden den Fragen des Publikums - das Interesse am von Sandra Maischberger moderierten "ARD-Check" hielt sich allerdings in Grenzen. Wo Frank Plasberg mit "Hart aber fair" gerne mal auf drei Millionen Zuschauer kommt, verzeichnete die Live-Sendung aus Hamburg nur rund halb so viele Zuschauer. Genau genommen waren es lediglich 1,62 Millionen, die ab 21:00 Uhr den "ARD-Check" einschalteten. Das entsprach einem sehr dürftigen Marktanteil von 5,3 Prozent.

Auch beim jungen Publikum kam die Diskussion zwischen Sender-Bossen und Beitragszahlern nicht an: Mehr als ein Marktanteil von 3,5 Prozent war bei den 14- bis 49-Jährigen nicht drin. Immerhin schaffte es der "ARD-Check" allerdings bei Twitter am RTL-Hit "Bauer sucht Frau" vorbei - aus Quotensicht war die Kuppelshow dagegen nicht zu schagen. Fürs Erste verlief allerdings bereits der Start in den Abend alles andere als erfreulich: So meldete sich zuvor der "Reise-Check" mit nur 2,04 Millionen Zuschauern und 6,4 Prozent Marktanteil außerordentlich schwach zurück.

Gegen RTL, aber auch gegen das ZDF hatte man somit keine Chance. Die Mainzer verzeicheten ab 20:15 Uhr mit dem Drama "Die Neue" im Schnitt 5,35 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 16,5 Prozent, ehe das "heute-journal" im weiteren Verlauf des Abends noch 4,52 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher hielt. Auch mit Blick auf die 14- bis 49-Jährigen kann man auf dem Lerchenberg zufrieden sein: So erzielte der Fernsehfilm der Woche hier einen überzeugenden Marktanteil von 9,6 Prozent. Das "heute-journal" brachte es anschließend noch auf 8,9 Prozent - und mit dem US-Thriller "Die Akte Grant" waren am späten Abend noch 8,7 Prozent drin. Insgesamt hielt der Streifen 2,58 Millionen Zuschauer beim ZDF, sodass der Marktanteil bei 14,3 Prozent lag.

Das Erste konnte dagegen nach der "Tagesschau" kein einziges Mal mehr einen zweistelligen Marktanteil erzielen, schlug sich aber zumindest am Vorabend mit dem "Quizduell" wacker. 2,08 Millionen Zuschauer und ein Marktanteil von 11,4 Prozent unterstrichen die gute Form der vergangenen Ausgaben. Vor allem aber bei den Jüngeren schlug sich die Live-Show mit Jörg Pilawa überraschend gut: Mit 8,0 Prozent Marktanteil stellte das "Quizduell" zum Start in die Woche sogar einen neuen Staffel-Bestwert auf.

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