Morgen hör ich auf © ZDF
Pastewka-Serie

ZDF: "Morgen hör ich auf" endet mit Tiefstwert

von Uwe Mantel
31.01.2016 - 10:09 Uhr

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Die Pastewka-Serie hatte es zum Abschied gegen starke Konkurrenz durch das Dschungelfinale schwer und fiel auf einen einstelligen Marktanteil zurück. Um 20:15 Uhr war das ZDF hingegen einer der wenigen Sender, die punkten konnten.

Mit viereinhalb Millionen Zuschauern ist die Serie "Morgen hör ich auf" mit unter anderem Bastian Pastewka in einer der Hauptrollen Anfang des Monats gestartet - zumindest wenn man auf die Zuschauerzahlen der linearen Ausstrahlung blickt, gelang es aber nicht, dieses hohe Niveau zu halten. Von Woche zu Woche ging's ein Stückchen bergab. Zum Staffelfinale kamen nochmal knapp 400.000 Zuschauer abhanden.

2,78 Millionen Zuschauer waren am Samstagabend um 21:45 Uhr noch übrig. Damit musste "Morgen hör ich auf" erstmals einen einstelligen Marktanteil hinnehmen: Mehr als 8,9 Prozent Marktanteil waren beim Gesamtpublikum nicht zu holen. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mau aus: 5,9 Prozent betrug hier der Marktanteil. Dabei war der Vorlauf erneut stark: "München Mord" hatte um 20:15 Uhr 5,59 Millionen Zuschauer zum ZDF gelockt. 17,1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und 9,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen können sich sehen lassen. Insbesondere bei einer Serie mit fortlaufender Handlung wie "Morgen hör ich auf" - und auch angesichts der starken Konkurrenz durchs Dschungelcamp in den letzten drei Wochen - gilt es zur Beurteilung von Erfolg und Misserfolg aber auch die Zuschauerzahlen aus der Mediathek heranzuziehen, die uns derzeit aber noch nicht vorliegen.

 

Zuschauer-Trend: Morgen hör' ich auf

Morgen hör' ich auf

 

Allgemein tat sich die Konkurrenz von "DSDS" und "Ich bin ein Star" am Samstagabend recht schwer. Im Ersten holte der Film "Im Zweifel" mit 3,22 Millionen Zuschauern nur überschaubare 9,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und 4,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. "Donna Leon - Lasset die Kinder zu mir kommen" war anschließend mit 3,22 Millionen Zuschauern etwas erfolgreicher. Sat.1 kam um 20:15 Uhr mit "Wickie auf großer Fahrt" nicht über 7,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hinaus, "Ghost Rider" versagte anschließend mit nur 5,1 Prozent. ProSieben hatte kaum mehr Glück: "Prakti.com" erreichte 8,4 Prozent, "Der Chaos-Dad" 6,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Unter den Privatsendern der zweiten Generation kann RTL II noch am zufriedensten sein, weil "Die Welle" um 20:15 Uhr sehr ordentliche 6,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe einfahren konnte, "Fletchers Visionen" blieben danach gegens Dschungel-Finale aber bei 4,0 Prozent hängen. Bei Vox erreichte der "Unglaubliche Hulk" 5,3 Prozent zum Start in den Abend, die "Medical Detectives" kamen danach auf 4,1 und 5,2 Prozent, bei kabel eins lief es schon für "Navy CIS" um 20:15 Uhr mit 4,3 Prozent Marktanteil nicht gut, danach ging es weiter bergab. "Blue Bloods" bildete mit 2,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen den Tiefpunkt. Bemerkenswert war unterdessen auch, dass die "Fastnacht in Franken" in der Wiederholung nochmal 1,73 Millionen Zuschauer im Bayerischen Fernsehen sehen wollten - nachdem die Live-Übertragung am Tag zuvor schon 3,9 Millionen eingeschaltet hatten. Der Marktanteil stieg dadurch nochmal auf tolle 5,8 Prozent.

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