Paarduell - Wer schlägt Gesthuysen und Plasberg? © ARD/Jens van Zoest/Thomas Leidig/Montage Frey
Gemischte Bilanz der 1. Staffel

"Paarduell" konnte "Gefragt-Gejagt"-Niveau nicht halten

von Uwe Mantel
25.03.2016 - 09:33 Uhr

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Zum Abschied holte das "Paarduell" im Ersten seinen bislang besten Marktanteil am Vorabend. Auch über die gesamte Staffel gesehen waren die Werte durchaus solide, mit "Gefragt - Gejagt" konnte das "Paarduell" aber nicht mithalten.

Die erste Staffel des "Paarduell" im Vorabendprogramm des Ersten ist vorüber. Im Schnitt erreichten die 25 Folgen etwas mehr als 2,2 Millionen Zuschauer und 11,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Das sind Werte, über die man bei der ARD mit Blick auf den jahrelang schwächelnden Vorabend bis zum vergangenen Jahr noch uneingeschränkt gejubelt hätte.

Doch mit Blick auf die Entwicklung, die der Vorabend in den letzten Monaten genommen hatte, fällt die Bilanz dann doch etwas verhaltener aus. Denn "Gefragt - Gejagt" hatte sich dort im Lauf der letzten Staffel eine deutlich größere Fangemeinde erkämpft und kam in den ersten Wochen dieses Jahres im Schnitt sogar auf rund 2,7 Millionen Zuschauer - im Vergleich dazu hinkte das "Paarduell" also spürbar hinterher.

Das "Paarduell" verabschiedete sich am Gründonnerstag aber immerhin mit dem bislang besten Marktanteil: 12,8 Prozent wurden insgesamt gemessen - was allerdings vor allem an einer stabilen Zuschauerzahl bei insgesamt rückläufiger TV-Nutzung kurz vor Ostern lag. Mit insgesamt 2,27 Millionen Zuschauern lag die letzte Sendung absolut gesehen nämlich auf dem üblichen Niveau. Ein Aufwärtstrend im Lauf der Staffel lässt sich nämlich nicht feststellen, die meistgesehene "Paarduell"-Ausgabe am Vorabend blieb bis zuletzt die erste Folge, als wohl noch manch einer "Gefragt - Gejagt" erwartet hatte.

Zuschauer-Trend: Paarduell - Wer schlägt Gesthuysen und Plasberg?
Paarduell - Wer schlägt Gesthuysen und Plasberg?

Am erfolgreichsten war das "Paarduell" unterdessen nicht am Vorabend, sondern beim Ausflug in die Primetime. Die XXL-Version sahen Anfang März 4,82 Millionen Zuschauer, was für richtig gute 16,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum reichte. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war das Quiz da deutlich gefragter als am Vorabend: 8,1 Prozent betrug der Marktanteil. Am Vorabend reichte es im Schnitt nur für 4,9 Prozent.

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