Grafik: DWDL; Logo: ProSiebenProSieben bleibt seinen Katastrophenfilmen weiter treu, was angesichts der Erfolge nicht weiter verwundert. Der letzte Film "Das Inferno - Flammen über Berlin" bescherte nicht nur ProSieben tolle Quoten sondern war auch in der Auslandsvermarktung ein großer Erfolg.

Nach Tornado, Tsunami und brennendem Fernsehturm folgt nun mit "Schlagwetter", so zumindest der Arbeitstitel, ein vollbesetztes Fußballstadion, das einzustürzen droht. Produziert wird der Film von Hermann Johas Produktionsfirma action image. Joha ist auch für Produktionen wie "Alarm für Cobra 11" oder "Der Clown" verantwortlich.


Zum Inhalt des Films: Die junge Geologin Nina Thiemann, gespielt von Liane Forestieri, bemerkt bei Recherchen, dass eine Fußballarena im Ruhrgebiet einzustürzen droht. Ihren Berechnungn zufolge sind ein halbes Dutzend Stollen unter dem Stadion zusammengebrochen. Dann folgt das allgemein übliche in Katastrophenfilmen: Thiemann versucht zu warnen, doch niemand glaubt ihr. Gemeinsam mit ihrem Vater, ihrem Ex-Mann und drei weiteren Kumpeln macht sie sich auf den Weg in 1000 Meter Tiefe, um die drohende Katastrophe noch abzuwenden.

Um die Einsturzszene möglichst realistisch zu gestalten lässt Action Image die Stollen in Holland und Aachen nachbauen. Mit einer Länge von 100 Metern, einer Breite von 3,5 Metern und einer Höhe von 2,8 Metern sind sie größer als bei den Dreharbeiten zum "Wunder von Lengede", wie ProSieben stolz bekanntgibt. Neben Forestieri spielen Marco Girnth, Michael Lott und Ercan Durmaz die Hauptrollen, Regie führt Sebastian Vigg. Gedreht wird der Film in Köln, Holland und Aachen noch bis voraussichtlich 16. August.